Magazin


Die Bienenfamilie.

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Genuss. In den 1970er-Jahren entschied sich Walter Lang, Selbstversorger zu werden. Bald zählte er zu den Pionieren der Bio-Bewegung in Deutschland. Und heute? Heute ist die Walter Lang GmbH Marktführerin unter Europas Bio-Honigimporteuren.

„Ich bin beim Honig kleben geblieben“, lacht die gelernte Lebensmitteltechnikerin Karin Lang. „Und nicht nur da“, fügt sie schmunzelnd hinzu. Die 50-jährige Unternehmens- und Familiensprecherin ist verheiratet mit Gerrit, dem Sohn des Gründers der Walter Lang GmbH. Gemeinsam mit ihm und dessen Schwester Theresia Lang leitet sie heute eine der größten Bio-Imkereien Deutschlands, die Sonnentracht GmbH. „Wir sind tatsächlich eine wunderbare, kleine Bienenfamilie.“

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Heiße Phase.

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Zukunftsinvestitionen. Die unvermeidlichen Schäden durch den Klimawandel und die massiven Veränderungen beim Übergang in eine kohlenstoffarme Welt werden die Anlageergebnisse sowohl kurz- als auch langfristig signifikant verändern. Investoren sollten jetzt handeln.

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Welt im Wandel.

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Forum

Das private-wealth-Forum. Am 25. Januar trafen 75 geladene Gäste aus ganz Deutschland im Hotel La Villa in Starnberg 13 Experten, um über aktuelle Themen rund um Unternehmertum und Kapitalanlage zu diskutieren. Ein Tag voller Inspiration und Orientierung.

„Unser gesamtes Engagement steht ja schon immer unter dem Netzwerkgedanken“, erklärt Herausgeber Moritz Eckes, „da war es nur konsequent, ein Forum zu schaffen, auf dem sich Unternehmer und Vermögensinhaber intensiv mit ausgewiesenen Experten austauschen können.“

Den perfekten Ort dafür stellte das Hotel La Villa in Starnberg bei München zur Verfügung. „Wunderbares Ambiente mit Blick auf den See, perfekte Organisation, erstklassige Küche, toller Service“, so das Fazit der Teilnehmer.

Inhaltlich stand das Forum unter dem Leitmotiv des Chemikers Louis Pasteur: „Veränderungen begünstigen nur denjenigen, der darauf vorbereitet ist.“

Martin Weis, Technologieberater und Partner bei Ernst & Young, erklärte deshalb, wie Künstliche Intelligenz die Wirtschaft revolutionieren wird. Und wie Unternehmer davon profitieren. Christian Hirmer und André Müller Carioba, LIDE, diskutierten mit Moritz Eckes Chancen und Risiken eines Engagements in Brasilien unter dem neuen Präsidenten Bolsonaro.

Vermögensinhaber erhielten in Vorträgen und Diskussionen Antworten auf die wichtigste aktuelle Frage – wie geht Kapitalanlage in Zeiten von Null-Zins und Rezessionsgefahr?

Da es die erste und wichtigste Aufgabe ist, den passenden Bankier oder Vermögensverwalter zu finden, nahm Alexander Etterer, Rödl & Partner, die Gäste zunächst mit hinter die Kulissen eines Beauty Contest.

Heiko Schupp, Columbia Threadneedle, stellte die Anlage­alternative Infrastruktur vor. Federico Cané, Pictet, erklärte, warum manche Hedgefonds Rendite abliefern und andere nicht. Detlef Mackewicz und Florian Dillinger, Matador, erläuterten, wie Private Equity funktioniert. Und Maria Andersson, Geschäftsführerin N4 Beteiligungsgesellschaft, begründete, warum Private Equity einen festen Platz im Portfolio eines Family Offices haben sollte.

Die Situation an den Kapitalmärkten diskutierte Chefredakteur Klaus Meitinger mit Anlageprofis. Robert Greil, Chefstratege beim Bankhaus Merck Finck, und Achim Siller, Leiter Portfoliomanagement bei Pictet, analysierten die Aktienmärkte und nannten ihre Favoriten. Ihr Rat – „gelassen bleiben, die Rezession bleibt aus, Aktien sind günstig“ – hat sich heute schon ausgezahlt. Denn die Kurse liegen mittlerweile zehn bis 20 Prozent über dem Niveau von Ende Januar.

Die Perspektive am Immobilienmarkt skizzierten Klaus Trescher, Kriton, und Thomas Beyerle, Catella. Ihr Fazit: Lassen Sie sich nicht nervös machen, es gibt keine Blase. Außerdem beantworteten die beiden die Gretchenfrage: Wie würden sie heute 25 Millionen Euro in Immobilien investieren?

„In den jeweiligen Fragerunden und beim gemeinsamen Dinner hatten die Gäste dann ausgiebig Gelegenheit, Detailfragen zu klären“, schließt Eckes, „sie waren danach sicherlich ausgezeichnet auf das Jahr 2019 vorbereitet.“ ®

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private-wealth-Forum 2020.

Aufgrund des Netzwerkgedankens ist die Teilnehmerzahl auf den private-wealth-Foren leider begrenzt. Falls Sie im Januar 2020 dabei sein möchten, signalisieren Sie uns bitte Ihr Interesse unverbindlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir senden Ihnen die Anmeldeunterlagen zum nächsten Netzwerktreffen dann frühzeitig zu.

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Jetzt geht es ums Ganze.

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Freitag für Freitag gehen weltweit Schüler und Studenten, inspiriert durch die Schwedin Greta Thunberg, auf die Straße, um für eine Zukunft zu kämpfen, in der die globale Klimaerwärmung auf zwei Grad, besser noch auf 1,5 Grad begrenzt bleibt.

Anders als viele „Polit-Profis“ hat die junge Generation genau verstanden, was zu tun ist. Es geht um drastisch weniger Konsum und um einen gerechten globalen Lastenausgleich. Vor allem müssen wir dafür sorgen, dass 98 Prozent der Reserven an fossilen Brennstoffen im Boden bleiben. Sonst hilft es nichts, wenn wir hier in Europa sparen (Seite 114 der Printausgabe). Dafür werden die Industrienationen genauso bezahlen müssen wie für den Erhalt der CO2-Senke Regenwald. Wie das in einer auf Wachstum fokussierten und immer nationalistischer denkenden Welt klappen soll, ist uns noch schleierhaft. Können wir das wirklich schaffen?

Gerade dann, wenn wir verzweifeln, machen die Geschichten von Unternehmern Mut, die ihren Erfolg nachhaltigen Innovationen verdanken (Seite 114). Besonders elektrisiert haben uns die großen Fortschritte bei der Kernfusion. Das ist eine echte Hoffnung auf unendliche, umweltfreundliche Energie (Seite 94). Frustrierend ist allerdings, dass die Welt nicht längst alle ihre Forschungskapazitäten gebündelt hat, um dieser Technologie zum Durchbruch zu verhelfen.

Was können Sie selbst konkret tun? Kapital muss Druck machen. Verlangen Sie von Ihrem Investmentberater, dass er Ihr Geld nur noch nachhaltig und mit Blick auf den Klimawandel investiert (Seite 52 der Printausgabe). Achten Sie als Philanthropen darauf, dass Ihre Anstrengungen einen Dominoeffekt auslösen (Seite 80 der Printausgabe). Und wenn Sie Ihren hart erarbeiteten Wohlstand genießen, kompensieren Sie den eventuell entstandenen größeren CO2-Fußabdruck bei Atmosfair oder anderen Plattformen.

Vor allem aber: Stimmen Sie nur noch für Politiker – gleich welcher Partei – die sich für eine echte, weltweite Lösung des Klimaproblems einsetzen und sich nicht hinter den negativen Konsequenzen einer solchen Politik für die Wirtschaft verstecken. Und unterstützen Sie die junge Generation. Wer so tut, als gäbe es einen einfachen, schmerzlosen Ausweg, verdient Ihre Stimme nicht. Wir brauchen echtes Leadership – um unsere Anstrengungen zu intensivieren, uns von Wunschdenken zu verabschieden, die Tendenz zum Aufschieben und das Leugnen der unangenehmen Wahrheiten zu beenden. Es geht um viel mehr, als nur darum, unsere Portfolien vor dem Einfluss des Klimawandels zu schützen. Es geht um unsere Kinder, unsere Spezies. Es geht ums Ganze.

Herzlichst,

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Klaus Meitinger 
Chefredakteur

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Moritz Eckes 
Herausgeber

Neue digitale Welt.

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Opinionleader Digitale Transformation

„Die digitale Transformation verändert Wirtschaft und Gesellschaft so drastisch wie nie zuvor“, sagt Manfred Broy, Gründungspräsident des Zentrums Digitalisierung Bayern: „Der Mittelstand muss schnell reagieren.“

Welche dramatischen Auswirkungen die digitale Transformation hat, lässt sich einfach an der Liste der zehn wertvollsten, börsennotierten Unternehmen der Welt ablesen. Sieben davon sind Geschöpfe der neue Technologien, sechs waren vor zehn Jahren dort noch gar nicht aufgeführt. Dies vermittelt einen Eindruck von der ungeheuren Wucht und der unglaublichen Geschwindigkeit der Veränderung.

Dass Start-ups in einer derartigen Zeit des Umbruchs große Chancen finden, ist offensichtlich. Wer die entsprechenden Kompetenzen in Fragen der Digitalisierung hat und eine der vielfältigen Geschäftsideen geschickt aufgreift, hat gute Aussichten, ein frisch gegründetes Unternehmen zum Erfolg zu führen. Aber wie steht es um den Mittelstand, um die familiengeführten Unternehmen, die seit vielen Jahrzehnten erfolgreich im Markt sind?

Auch hier gibt es hervorragende Beispiele für Unternehmen, die sich schnell mit den Möglichkeiten der Digitalisierung angefreundet haben: Sie haben neue Formen des Vertriebs etabliert, alternative Geschäftsmodelle geschaffen, die weniger den Verkauf im Vordergrund sehen, sondern das Thema „besserer Service“. Was früher als Produkt angeboten wurde, wird nun als Dienstleistung offeriert. Das schafft größere Flexibilität für die Kunden und gleichzeitig einen Rückfluss an Nutzungsdaten an die Unternehmen.

Produkte können smart werden, angefangen bei der Einführung von „smart labels“, der Integration von eingebetteten Systemen bis hin zur Schaffung von digitalen Zwillingen. Dies bedeutet, dass Kunden Daten zu den von ihnen genutzten Produkten im Internet gespiegelt wiederfinden und sich somit umfassend darüber informieren können. Auch Änderungen und Weiterentwicklungen werden im Netz abgebildet. Es entsteht eine natürliche Plattform für die Kommunikation zwischen Kunden und Anbieter.

Innerhalb der Unternehmen kann sich die Digitalisierung ebenfalls vielfältig auswirken: Durch die Nutzung virtueller Entwicklungstechniken und -methoden, in der Herstellung durch digitale Vorgehensweisen in der Produktion wie den 3D-Druck und die Anpassung an individuelle Kundenwünsche. Aber natürlich auch im Vertrieb durch die Spiegelung in digitalen Welten. 

Eine zentrale Aufgabe dabei ist die Schaffung von datengetriebenen Unternehmen. Im Kern geht es dabei darum, festzustellen, welche Daten für das Unternehmen von hohem Wert sind. Und dann die Frage zu beantworten, wie diese Daten ermittelt werden können, wie sie am geschicktesten digital verwaltet werden, welche Querbeziehungen existieren und wie diese Daten für neue Formen der Geschäftsführung und -gestaltung genutzt werden können.

Weil dafür ganz neue Kompetenzen gewonnen werden müssen, ist der Einstieg in die digitale Transformation für mittelständische Unternehmen nicht immer einfach. Oft müssen die Organisation geändert, Zuständigkeiten ganz neu geordnet werden. Deshalb ist es wesentlich, digitale Kompetenz aufzubauen. Und zu verstehen, dass es sich hierbei um den Übergang von der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik nicht nur als Infrastruktur, sondern als strategisches Instrument der Geschäftsentwicklung handelt. Dies erfordert kundige Mitarbeiter, die entschlossen die neuen Fragestellungen angehen. Und darum auch eine auf diese veränderten Anforderungen ausgerichtete Unternehmenskultur. Kooperative Mitarbeiterführung ist hier das Stichwort.

Die digitale Transformation macht es erforderlich, dass Unternehmen eine auf ihre Besonderheiten zugeschnittene Roadmap entwickeln. Nur dann ist zumindest eine grobe Planung der digitalen Transformation über eine Reihe von Jahren möglich. Wichtig ist dabei aber auch, dass die Unternehmen sich bewusst sind, dass etwas so Dynamisches wie die digitale Transformation kaum über mehrere Jahre im Detail zu planen ist. So gilt die Devise: Mach einen Plan, sei jedoch immer darauf vorbereitet, diesen kurzfristig zu ändern, ihn neuartigen Erkenntnissen anzupassen und auf Chancen zu reagieren. Digitalisierung erfordert vor allem ein waches, bewusstes Steuern des Unternehmens durch sachkundige Ausschöpfung der vielfältigen Möglichkeiten der neuen Technologien. ®

Illustration: Tom Cool

Geballte Energie.

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BMZ MK105776 BearbeitetZukunftstechnologie. Sven Bauer, CEO und Gründer der BMZ Group, hat das Unternehmen aus Karlstein am Main in Unterfranken zu einem Global Player in der Energiespeicher-Branche gemacht. Jetzt will er in Deutschland eine eigene Batteriezellen-Produktion aufbauen, um von den asiatischen Zulieferern unabhängig zu werden.

Das Problem des Klimawandels werden wir nur in den Griff bekommen, wenn wir auf absehbare Zeit keine fossilen Brennstoffe mehr nutzen – kein Öl, kein Gas, keine Kohle“, sagt Sven Bauer. Dann korrigiert er sich. Von einem „Problem“ zu sprechen, finde er eigentlich falsch. „Herausforderung“ gefalle ihm besser. „Denn die gute Nachricht lautet: Eine echte Energiewende ist möglich. Wir können alle Bereiche – Strom, Verkehr und Wärme – dekarbonisieren. Dafür benötigen wir aber Energiespeicher, Unmengen von Energiespeichern. Und da komme ich ins Spiel.“

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