• Klaus Meitinger, Moritz Eckes

Mut. Zuversicht. Vertrauen.

thumb Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

natürlich werden die nächsten Monate hart. Keine Frage. Aber wir haben nicht den Eindruck, dass sich die Familienunternehmen aus unserem Netzwerk ergeben. Im Gegenteil. Wir hören Sätze wie: Verantwortung übernehmen, entscheiden, durchziehen. Es ist fantastisch, wie die Mitarbeiter in dieser Situation mitziehen. Jetzt erst recht statt ja, aber. Dass nun alles Nebensächliche in den Hintergrund rückt und nur das Überleben der Firma sowie der Arbeitsplätze zählt, holt das Beste aus uns heraus. Und: Wir haben das vor zwölf Jahren schon einmal mitgemacht. Nun kommt die große Chance, Marktanteile zu gewinnen. Die Schnellen fressen die Langsamen. Und die Mutigen die Verzagten. Nein, um die Unternehmer(innen) in unserem Land ist uns nicht Bange.

Genauso aufregend ist heute das Thema Kapitalanlage. Natürlich waren auch die Mitglieder unseres Netzwerks zunächst geschockt, als die Kurse im März senkrecht nach unten fielen. Mittlerweile hat sich das aber grundlegend geändert. Jetzt werden die Chancen ausgelotet: In den kommenden Monaten dürften sich Gelegenheiten ergeben, wie sie sich höchstens einmal im Jahrzehnt bieten. Für Investoren wird dies eine großartige Zeit. Die Guideline dafür haben wir in der Titelgeschichte ab Seite 44 für Sie skizziert. Aktuelle Details finden Sie regelmäßig auf unserer Homepage (www.private-wealth.de).

Unsere größte Sorge ist, dass die Krise von Populisten instrumentalisiert wird. Schon jetzt erhebt sich Protest, die Bundesregierung habe zu drastisch reagiert, der Wirtschaft ohne Grund geschadet. Die Zahlen würden doch belegen, dass die Sterblichkeit gar nicht stark angestiegen sei. Wir fragen uns, was geschieht, wenn künftig Arbeitslosigkeit und Pleiten drastisch zunehmen. Nassim Taleb hat in seinem Buch „Der Schwarze Schwan“ vor 13 Jahren ein paar kluge Gedanken formuliert. Zusammengefasst: Lassen Sie uns annehmen, dass Politiker mit Mut, Verstand und Weitblick ein Gesetz erlassen hätten, das ab dem 10. September 2001 für alle Flugzeug-Cockpits kugelsichere, ständig verschlossene Türen vorschreibt. Es hätte das, was am 11. September geschah, mit Sicherheit verhindert. Nur – diesen Personen wären keine Denkmäler errichtet worden. Die Öffentlichkeit, die ja sehen würde, dass die Maßnahme völlig überflüssig und reine Geldverschwendung war, könnte sie sogar aus dem Amt jagen.

Falls es so weit kommt, müssen wir dagegenhalten. Bleiben Sie mutig und zuversichtlich!

Herzlichst,


Klaus Meitinger                 Moritz Eckes
Chefredakteur                   Herausgeber

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