Neues aus der Redaktion

  • Klaus Meitinger

Idorsia – erster Meilenstein erreicht!

Idorsia slide 6

In der Titelgeschichte der jüngsten Ausgabe von private wealth hatten wir Ihnen das Unternehmerehepaar Martine und Jean-Paul Clozel vorgestellt. Sie sind Gründer und Großaktionäre der Schweizer Biopharma-Firma Idorsia. Jean-Paul lenkt als CEO die wirtschaftlichen Geschicke, Martine leitet als Chief Scientific Officer die Forschungen.

Ziel der beiden ist es, Idorsia zu einem führenden biopharmazeutischen Unternehmen mit einem starken wissenschaftlichen Kern auszubauen, „Wir wollen Dinge entdecken, die andere nicht entdeckt haben. Wir wollen sehen, wie die Projekte ausgehen, die wir angefangen haben. Und wir möchten sie selbst kommerzialisieren.“ (Link zum Artikel)

Ein erster Meilenstein auf diesem Weg ist nun erreicht.

Am 10. Januar erteilte die amerikanische Zulassungsbehörde FDA die Zulassung des Idorsia-Wirkstoffes Daridorexant gegen Schlaflosigkeit.

Patienten, die an Schlaflosigkeit leiden, haben drei Probleme: Sie schlafen nicht ein, sie schlafen nicht durch und sie wachen zu früh auf. Wer nicht genug Schlaf bekommt, ist am Tag nicht leistungsfähig. „Die Forschung zeigt, dass ein bestimmter Stoff den Schlaf verhindert“, erklärte Martine Clozel gegenüber private wealth, „es galt also zunächst, ein Molekül zu finden, das seine Aktivität unterdrückt. Es musste schnell genug wirken, damit der Patient rasch einschlafen kann. Die Wirkdauer musste lang genug sein, um eine ganze Nacht durchzuschlafen zu können. Vor allem aber kurz genug, um Katererscheinungen am nächs­ten Morgen zu vermeiden. Das war eine Optimierungsaufgabe. Wir manipulierten die Molekülstruktur so lange, bis es funktionierte.“

Offenbar ermöglicht es QUVIVIQ – so soll das Medikament mit dem Wirkstoff heißen – tatsächlich, besser einzuschlafen und besser durchzuschlafen. So wird die Gesamtschlafdauer erhöht.

Nun steht die kommerzielle Markteinführung in den USA an. In den nächsten Monaten wird QUVIVIQ auch noch von anderen Gesundheitsbehörden (Kanada, Europa, Schweiz) geprüft. Die Unterlagen sind schon eingereicht.

Ein nächster Schritt soll dann die Zulassung von Clazosentan, eines Medikaments gegen eine plötzliche krampfartige Verengung von Gefäßen, sein. Sie wird gerade von der japanischen Behörde geprüft. Das Problem taucht häufig drei bis vier Tage nach der erfolgreichen Operation einer Gehirnblutung auf. „Die Patienten können dann versterben oder Teile ihres Gehirns verlieren ihre Funktion. Bislang gibt es dagegen kein Medikament. Clazosentan verhindert diesen Krampf nachweislich. Das ist einzigartig“, erklärte Martine Clozel.

Jean-Paul Clozel sagt: „Dies ist der Beginn eines transformativen Jahres für Idorsia. Wir wollen zwei Produkte auf den beiden größten pharmazeutischen Märkten gleichzeitig auf den Markt bringen. Dies wird Idorsia in ein vollwertiges biopharmazeutisches Unternehmen verwandeln und nachhaltige Rentabilität in greifbare Nähe rücken lassen.“

Am Mittwoch, den 12.02.2021 um 16.30 Central European Time (CET) wird Jean-Pau Clozel auf der J.P.Morgan Healthcare Conference die Vorbereitungen für die Markteinführung der beiden Produkte erklären und den zukünftigen Wachstumspfad von Idorsia skizzieren. Sie können über folgenden Link auf den Audiostream zugreifen:

https://jpmorgan.metameetings.net/events/healthcare22/sessions/40109-idorsia-pharmaceuticals/webcast?gpu_only=true&kiosk=true link

Lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen, diesen charismatischen Unternehmer näher kennenzulernen

Herzlichst, Ihr

Klaus Meitinger

Hinweis: Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen kann für die Richtigkeit des Inhalts keine Haftung übernommen werden. Die in private wealth gemachten Angaben dienen der Unterrichtung und sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

  • Klaus Meitinger

private-wealth-Börsenindikator vor Aktienquotenerhöhung.

Börsenindikator

Seit mehr als 15 Jahren gibt der Börsenindikator von private wealth Aktienanlegern wertvolle Hinweise zur Allokation des Aktienteils im Depot. Im Grundsatz geht es dabei darum, herauszufinden, wann das Verhältnis zwischen Chancen und Risiken bei der Aktienanlage positiv ist. Und wann nicht. Wer sich daran orientierte, hätte die langen Aufwärtsphasen an den Märkten mitgemacht und die großen Verlustphasen zumindest zum Teil vermieden.

Wie positioniert sich der Börsenindikator mit Blick auf das neue Jahr?

Der Börsenindikator kombiniert drei Faktoren – Konjunkturindikator, Fair-Value-Berechnung und die Ergebnisse des Kapitalmarktseismografen.

Der langfristige Korridor für die Aktienquote im Depot wird durch einen Konjunkturindikator und die internen Berechnungen der Redaktion zum fairen Wert des DAX definiert. Die Idee: Ein hohes Aktienengagement ist ratsam, wenn der Aktienmarkt günstig bewertet ist und/oder wenn sich die Konjunktur und damit die Firmengewinne verbessern. Vorsicht ist angezeigt, wenn zu erwarten ist, dass sich Konjunktur und Erträge verschlechtern und/oder der Markt sehr hoch bewertet ist.

Innerhalb des so definierten Korridors entscheiden die Ergebnisse des Kapitalmarktseismografen über die exakte Positionierung. Dessen Ergebnisse übersetzt Oliver Schlick, Geschäftsführer der Secaro GmbH, seit dem Jahr 2017 in ein Aktien-Allokationsschema. Signalisiert der Seismograf eine Aktien-Übergewichtung, positioniert sich der private-wealth-Börsenindikator im oberen Bereich des langfristig anvisierten Korridors und umgekehrt.

Schauen wir uns nun die einzelnen Faktoren zum Jahreswechsel an:

Die Frage, ob der Aktienmarkt billig oder teuer ist, beantwortet die Redaktion anhand eines langfristigen Trendmodells, in das ein breiter Querschnitt volkswirtschaftlicher Daten eingeht. Diese Berechnung des fairen Wertes des DAX basiert auf Datenmaterial seit dem Jahr 1954. Vor einem Jahr wurde sie an die Erwartung angepasst, dass die Notenbanken mehr Wachstum und höhere Inflationsraten tolerieren würden, ohne die Zinsen anzuheben. Diese Annahme wurde mittlerweile nachhaltig bestätigt. Trotz hohem nominalen Wachstum (reales Wachstum plus Inflation) blieb die EZB bei ihrer Minus-Zins-Politik.

Unter der Annahme, dass dieses neue Regime anhält – aus unserer Sicht ist dies weiter sehr plausibel – liegt der deutsche Aktienindex DAX derzeit mehr als zehn Prozent unter seinem fairen Wert. Der MDAX ist allerdings selbst dann noch deutlich überbewertet.

Insgesamt bewegt die Bewertung des deutschen Aktienmarktes in der Nähe des fairen Wertes. Konkret bedeutet das: Der Bewertungsindikator ist derzeit neutral.

Was sagt die Konjunkturkomponente?

Die Antwort darauf liefert das Geschäftsklima des Münchner ifo-Instituts. Jeden Monat befragen die Forscher rund 9000 Unternehmer nach der Geschäftslage und ihren Erwartungen für die kommenden sechs Monate.

Vor allem die Geschäftserwartungen in der exportorientierten deutschen Industrie haben sich in der Vergangenheit als sehr treffsichere Konjunkturindikatoren erwiesen.

Gingen die Erwartungen nach einem vorherigen Anstieg dreimal hintereinander zurück, stieg die Wahrscheinlichkeit für einen Wirtschaftsabschwung in Deutschland. Und auch in der Weltwirtschaft zogen dann in der Regel dunklere Wolken auf.

Verbesserten sich die Erwartungen dann wieder dreimal hintereinander, war dies meist ein Signal für einen positiven Wendepunkt bei Konjunktur und Unternehmensergebnissen – und damit gleichzeitig ein Kaufsignal am Aktienmarkt.

Die Geschäftserwartungen in der Industrie hatten im Juli 2021 ein Verkaufssignal geliefert und waren in den Monaten danach auch weiter gefallen. Deshalb hatte der private-wealth-Börsenindikator im Sommer die Aktienquote reduziert.

Nun deutet sich – fast schon im Verborgenen – eine positive Trendwende an. Zwar ging das ifo-Geschäftsklima insgesamt in den letzten Monaten weiter zurück. Doch bei den für den Indikator entscheidenden Geschäftserwartungen in der Industrie meldete das ifo-Institut schon Ende November einen ersten, leichten Anstieg. Im Dezember verbesserten sich die Erwartungen nun weiter. Bestätigt sich dieser Trend im Januar mit einem dritten Anstieg, wäre die Voraussetzung für eine positive Wende erfüllt. Die Konjunkturkomponente des Börsenindikators würde dann wieder grünes Licht für Aktien geben.

Wie ist der Kapitalmarktseismograf positioniert:

Der Seismograf kombiniert verschiedene ökonomische Variablen und destilliert daraus die Wahrscheinlichkeiten für drei Marktzuständen im nächsten Monat, die der Verkehrsampel nachempfunden sind. Grün steht für die Erwartung eines ruhigen, positiven Marktes. Gelb bezeichnet die Wahrscheinlichkeit für einen turbulent-positiven Markt. Und Rot zeigt die Wahrscheinlichkeit für einen oder turbulent-negativen Markt. Stiegt sie deutlich an, droht ein Börsengewitter und es ist Zeit, sich zu verabschieden.

Schon das gesamte Jahr 2021 zeichnete der Seismograf ein sehr positives Bild. Oliver Schlick leitete daraus regelmäßig die Empfehlung „deutliche Übergewichtung“ in Aktien ab. Aktuell ist die Wahrscheinlichkeit für positive, ruhige Märkte (Grün) weit über zwei Drittel. Die Wahrscheinlichkeit für negativ turbulente Märkte (Rot) liegt, wie Schlick berichtet, mit weniger als drei Prozent unter der Fühlbarkeitsschwelle. Der Rest entfällt auf die Wahrscheinlichkeit für positiv turbulente Märkte (Gelb). Schlicks Fazit: „Das Bild bleibt weiter unverändert. Der Seismograf empfiehlt auch zum Jahreswechsel eine deutliche Übergewichtung.“

Fazit:

In den ersten sieben Monaten bis Ende Juli war der private-wealth-Börsenindikator zu 110 Prozent im Aktienmarkt investiert. Die Konjunktursignale waren positiv, die Bewertung nicht überzogen und der Seismograf avisierte eine Übergewichtung von Aktien.

Im Sommer hatte das private-wealth-Börsenbarometer dann angesichts der konjunkturellen Schwierigkeiten die Aktienquote in den Korridor zwischen 45 und 75 Prozent reduziert. Die positiven Daten des Seismografen sorgten allerdings dafür, dass die konkrete Aktienquote nicht dramatisch reduziert, sondern bei 75 Prozent festgelegt wurde.

Die Performance von Anlegern, die sich am Börsenindikator orientierten, war so über das gesamte Jahr 2021 genauso hoch, wie wenn sie das ganze Jahr zu 100 Prozent investiert gewesen wären. Sie schonten aber ihre Nerven während der deutlichen Kursschwankungen in den letzten fünf Monaten dieses Jahres.

Sollte die Konjunkturkomponente Ende Januar 2022 tatsächlich ein Kaufsignal liefern, würde der Korridor wieder deutlich angehoben – auf 75 bis 115 Prozent. Falls dann die Allokationsempfehlung des Seismografen immer noch offensiv ausfällt, wäre eine signifikante Erhöhung der Aktienquote im Börsenindikator die Folge.

Interessant ist: In der Vergangenheit folgte auf einen zweimaligen Anstieg der ifo-Geschäftserwartungen in der Industrie sehr häufig auch der dritte Schritt, der die Trendwende zementierte. Wir weisen Sie explizit darauf hin, weil der Januar häufig ein starker Börsenmonat ist und das Kaufsignal des Indikators in diesem Fall etwas spät kommen könnte. Für manchen Anleger mag es deshalb opportun sein, die Aktienquote jetzt schon etwas zu erhöhen – auf die Gefahr hin, diesen Schritt Ende Januar wieder rückgängig machen zu müssen, falls sich die Geschäftserwartungen doch wieder verschlechtern.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Kapitalanlage im Neuen Jahr. Vor allem aber: Bleiben Sie gesund,

Ihr

Klaus Meitinger

Hinweis: Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen kann für die Richtigkeit des Inhalts keine Haftung übernommen werden. Die in private wealth gemachten Angaben dienen der Unterrichtung und sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

  • Klaus Meitinger

Omikron und der Kapitalmarktseismograf.

Kapitalmarkt Seismograf 1

Selten waren wir so gespannt auf das aktuelle Ergebnis des Kapitalmarktseismografen wie heute. Würden die Turbulenzen der letzten Börsentage und die Sorgen rund um die Omikron-Variante die positive Einschätzung des Börsenbarometers verändern?

„Die Wahrscheinlichkeit für ruhige Märkte hat zwar einen Dämpfer bekommen. Dafür stieg die Erwartung eines positiv volatilen Marktes an. Negative Turbulenzen sind weiter nicht in Sicht. Per Saldo bleibt es bei der positiven Markterwartung des Seismografen“, informiert Oliver Schlick, Geschäftsführer der Secaro GmbH, der das Modell regelmäßig berechnet und mit Investitionsempfehlungen verknüpft.

Interessant ist dabei, dass das Auftauchen der Mutation die Furcht vor Zinserhöhungen reduzieren könnte. „Fed-Chef Powell betonte zuletzt auch die Risiken für Konjunktur und Arbeitsmarkt. Weil die Fed es deshalb mit Zinserhöhungen auf absehbare Zeit nicht eilig haben könnte, sollten die Notenbanken weiterhin eher unterstützend agieren. Das könnte die negativen Effekte der neuen Virus-Variante in den Augen der Marktteilnehmer kompensieren“, erklärt Schlick.

Unser Fazit: Die vom private-wealth-Börsenindikator vorgeschlagene Aktienquote war im Juli aufgrund des anhaltenden Rückgangs der Konjunkturkomponente (ifo-Geschäftserwartungen) in den Korridor zwischen 45 und auf 75 Prozent gesenkt worden. Innerhalb dieses Korridors legt der Kapitalmarktseismograf die genaue Quote fest. Da er weiterhin positiv ist, bleibt die vorgeschlagene Aktiengewichtung des private-wealth-Börsenindikators bei 75 Prozent des für Aktien vorgesehenen Kapitals.

Bleiben Sie gesund,

Ihr

Klaus Meitinger

Hinweis: Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen kann für die Richtigkeit des Inhalts keine Haftung übernommen werden. Die in private wealth gemachten Angaben dienen der Unterrichtung und sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

  • Klaus Meitinger

Licht am Ende des Tunnels.

Licht am Ende des TunnelsDie Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimas für den Monat November hat fast unisono zu negativen Kommentaren geführt. „Sorge um Abkühlung der Weltwirtschaft“, „Corona-Blues“. Tatsächlich tickt die ifo-Konjukturuhr (Grafik unten links) zügig durch den Abkühlungsquadranten und nähert sich nun bedenklich dem Krisenbereich. Auch die ifo-Konjunkturampel (Grafik unten rechts), bleibt weiter „Tiefrot“. Im Klartext: Die Wahrscheinlichkeit für ein konjunkturelle Phase der Expansion taxiert das ifo-Institut nun auf nahe Null Prozent.

2111 PW NadR Charts

Das sieht nicht gut aus. Doch es gibt auch zwei Hoffnungsschimmer. Erstens sind die Exporterwartungen wieder leicht gestiegen. Vor allem aber haben die Geschäftserwartungen in der Industrie nach einem siebenmonatigen Rückgang erstmals wieder leicht zugelegt. Vor allem die Automobilindustrie atmet offenbar etwas auf und erwartet Zuwächse im Auslandsgeschäft.

Für den private-wealth-Börsenindikator sind das wichtige Informationen. Schließlich sind die Erwartungen der Industrie einer von drei Indikatoren, die über die Aktienquote des Modells bestimmen. Es kombiniert die Analyse des langfristig fairen Wertes des DAX mit einer über das ifo-Klima abgeleiteten Konjunkturkomponente und der taktischen Positionierung des Kapitalmarktseismografen.

Der massive Rückgang der Konjunkturkomponente hatte dazu geführt, dass die Aktienquote des Modells im Juli deutlich reduziert werden musste. Eine nochmalige Verbesserung im Dezember wäre als starkes Indiz zu werten, dass die deutsche Wirtschaft die Delle des vierten Quartals 2021 hinter sich lässt. Und es wäre ein Signal, die Aktienquote wieder zu erhöhen. Denn die Bewertungskomponente des Models ist weiter neutral und der dritte Faktor – der Kapitalmarktseismograf – stellt sich schon seit 18 Monaten durchgehend sehr positiv dar.

 „Trotz der Verschlechterung der Pandemielage in Europa haben sich die Wahrscheinlichkeiten des Seismografen tatsächlich kaum verändert“, informiert Oliver Schlick, Geschäftsführer der Secaro GmbH, der den Seismograph regelmäßig berechnet und mit Investitionsempfehlungen verknüpft. Die Wahrscheinlichkeit für eine ruhige positive Marktentwicklung (Grün) und einen positiv-turbulenter Markt (Gelb) liegt kumuliert über 99 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit für einen turbulent negativen Markt (Rot) spielt keine Rolle. „Das ist kein Umfeld, in dem eine größere Korrektur zu erwarten wäre,“ meint Schlick.

Unser Fazit: Die vom private-wealth-Börsenindikator vorgeschlagene Aktienquote war im Juli auf 75 Prozent des für Aktien vorgesehenen Kapitals gesenkt worden. Diese Gewichtung behält das Modell aktuell noch bei. Ein Grund: Als die aktuellen ifo-Daten erhoben wurden, war die Corona-Situation noch lange nicht so dramatisch wie heute. Es könnte also durchaus sein, dass die Erwartungen in der Industrie im Dezember wieder nach unten drehen. Wir warten deshalb ab, ob sich tatsächlich ein neuer Trend etabliert. Erst dann würde das Modell wieder offensiver werden.

Bleiben Sie gesund,

Ihr

Klaus Meitinger

Hinweis: Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen kann für die Richtigkeit des Inhalts keine Haftung übernommen werden. Die in private wealth gemachten Angaben dienen der Unterrichtung und sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

  • Klaus Meitinger

Das Klima wird frostig.

Charts IfoUnsere Indikatoren lassen vermuten, dass es in den kommenden Wochen zu größeren Schwankungen an den Aktienmärkten kommen wird. Deshalb hat der private-wealth-Börsenindikator schon vor drei Monaten die vorgeschlagene Aktienquote reduziert.

Die aktuellen Daten aus der deutschen Industrie stützen diese Entscheidung.

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