• Sonderveröffentlichung: Alexander P. Letzsch Lombard Intermediation Services SA

Der Halt in unsicheren Zeiten.

Lebensversicherung. Volksentscheide zur Beendigung völkerübergreifender Kooperationen, neuer Nationalismus – die aktuellen politischen Entwicklungen irritieren vermögende Familien. Eine Luxemburger Lebensversicherung bietet Schutz vor der Ungewissheit.

„Wer heute die Zeitung aufschlägt, liest von Zufluchtsstätten einiger Vermögender auf kleinen Inseln bei Neuseeland, von Atomschutzanlagen oder Notfallrationen“, überlegt Alexander Letzsch, Country Manager Deutschland bei Lombard Intermediation Services SA. „Was vor einigen Jahren mit dem physischen Erwerb von Gold zur Absicherung im Fall des Auseinanderbrechens der Finanzmärkte begann, setzt sich nun vielfältig in verschiedenen Bereichen fort. Neben Zweifeln am Funktionieren der Wirtschaft sind vor allem Zweifel an der Politik getreten – und diese verunsichern die Bürger tiefgreifend.“ Ist das Vermögen wirklich noch sicher? 

Natürlich, meint der Versicherungsexperte, könnten schwarze Schwäne nicht prognostiziert werden. „Und es ist auch nicht möglich, alle Bedrohungen auf null zu reduzieren. Aber vermögende Anleger können immerhin einige Risiken durch eine intelligente Strukturierung des Vermögens ausschalten.“

Lösungen ohne die Perspektive einer geografischen und regulatorischen Diversifikation seien zum Beispiel strikt zu vermeiden, da sie im Zweifel die persönliche Mobilität in ungewünschtem Maß begrenzen. „Oberstes Gebot ist es, im Bereich der Vorsorge und Vermögensstrukturierung flexibel zu bleiben. Dies kann mit einer Luxemburger Lebensversicherung auf vielfältiger Ebene erreicht werden.“

Bei fondsgebundenen Versicherungen, informiert der Experte, können die Depotbanken für das Vermögen zum Beispiel in allen Ländern der Europäischen Union, der EFTA und der Schweiz liegen. „Damit kann der Versicherungsnehmer heute eine ungeahnte geografische und rechtliche Diversifikation realisieren. Daneben wird in der Regel ein Luxemburger Versicherungsunternehmen Vertragspartner sein. Luxemburg als Kernland der Europäischen Union wird der größtmögliche Garant dafür sein, dass Lösungen aus dieser Rechtsordnung Anerkennung finden.“

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass beispielsweise der US-amerikanische Regulator Versicherungen aus dem Ausland im Rahmen der steuerlichen Compliance anerkennt. In Europa dagegen ticken die Uhren anders. Dort wird der Zugang zum gemeinsamen Wirtschaftsraum auf tatsächlich in der EU ansässige Institute beschränkt. Investoren sollten sich deshalb auch an europäische Institute halten.

Letzten Endes bietet der Sitz in einem EU-Land auch mehr Sicherheit für die Zukunft. Denn egal was mit der Europäischen Union geschehen wird, die Rechtsordnung in Deutschland wird in der Regel einen Bestandsschutz für früher abgeschlossene Verträge im Sinne des Konsumentenschutzes vorsehen. Dies wird sich auch auf die steuerlichen Rahmenbedingungen positiv auswirken.

Ein großer Diskussionspunkt ist derzeit der anstehende Brexit und die Frage, wie sich dieser auf bestehende Vermögensstrukturen auswirken wird. „Werden existierende Strukturen in der Zukunft noch anerkannt? Und: Werden bilaterale Verträge die gemeinschaftlichen ersetzen?“, zählt Alexander Letzsch die beiden wichtigsten Fragen auf.

Ein wenig Hoffnung gibt das im Januar veröffentlichte Weißbuch der britischen Regierung zum Brexit: Dort wird betont, dass Großbritannien ein besonderes Interesse an einem umfassenden Marktzugang bei Finanzdienstleistungen, Energie, Transport und Telekommunikation habe und deshalb auch hier eher europäischen Regeln folgen werde.

Da weder eine Assimilierung mit der Europäischen Freihandelsassoziation EFTA geplant ist, noch die Europäische Union aktuell „Rosinenpickerei“ zulassen darf, werden vermutlich zur Erleichterung der Beziehungen Post-Brexit eher europäische Regelungen Großbritannien beeinflussen als umgekehrt. Insofern liegt es auf der Hand, dass künftig auch europäische Lösungsansätze in Großbritannien valide bleiben.

Was bedeutet das für den Vermögenden bei der Strukturierung seines Vermögens? „Es wird wohl auch in Zukunft eine gegenseitige Anerkennung im weiteren Sinne geben. Damit werden faktisch die Folgen des neuen Status von Großbritannien als einem Drittland abgeschwächt – im Sinne einer freiwilligen Anpassung“, erklärt Letzsch: „Daraus er­gibt sich aber, dass gerade in der Finanzwelt weiterhin relativ viel Flexibilität bestehen bleibt und der Schutz des Anlegers nicht ausgehöhlt werden kann.“

Für die Strukturierung des Vermögens mit Lebensversicherungslösungen im fondsgebundenen Bereich gelte deshalb: Die heute getroffene Wahl der Vermögensstrukturierung wird aufgrund des zu erwartenden Bestandsschutzes und möglicher künftiger Regelungen auch in Zukunft Bestand haben. Damit kann in unsicheren Zeiten durch das klassische, aber international diversifizierte Instrument der Lebensversicherung mehr Sicherheit geboten werden, als dies bei lokalen Anbietern der Fall sein wird.

„Kunden von lokalen Anbietern könnten beispielsweise durch Kapitalverkehrsbeschränkungen im Fall der Fälle erhebliche Behinderungen bei der Mobilität erleiden, falls einzelne Staaten in Krisensituationen zu maximalen Eingriffen tendieren sollten“, überlegt Alexander Letzsch: „Unabhängig von Hindernissen in Bezug auf die Personenfreizügigkeit wäre diese Einschränkung der finanziellen Mobilität der größte Eingriff in die persönliche Freiheit des Vermögenden. Dieses Risiko sollte niemand eingehen.“

Vermögensstrukturierung: Lebensversicherungen lohnen.

Jede Lebensversicherung trägt immanent den Grundgedanken der Vermögenssicherung in sich. So soll die klassische Risikolebensversicherung in der Regel die Familie der versicherten Person gegen finanzielle Engpässe im Fall des Todes absichern – Ziel ist also der Schutz vor der Ungewissheit. In Extremfällen können sogar Probleme bei Erbschaftsteuerlasten beseitigt werden, da Liquidität zur Verfügung steht, wo es ansonsten keine gäbe. Die Kapitallebensversicherung war dagegen bisher die klassische Wahl für die Absicherung des dritten Lebensabschnitts.

Bei Letzterer stellt sich für viele Anleger in Zeiten der Niedrigzinsen die Frage, ob es sich angesichts der Kosten der Versicherung überhaupt lohnt, dieses Produkt noch in Erwägung zu ziehen. Die Antwort darauf, sagt Alexander Letzsch, laute: „Es kommt darauf an.“

Während eine Police mit Garantiezins keine gute Wahl sei, blieben fondsgebundene Lebensversicherungen attraktiv. Allerdings muss der Versicherungsnehmer in diesem Fall selbst die Anlagestrategie im Blick halten. Wichtigste Kriterien, so Letzsch, seien die Auswahl der Fonds- und Vermögensverwalter sowie die Währungsdiversifikation. „Denn diese ist allein für Erfolg und Misserfolg verantwortlich. Die Versicherung sorgt in diesem Konstrukt dafür, dass die steuerlichen Vorteile, Steueraufschub und hälftige Freistellung der Erträge im Erlebensfall beziehungsweise vollkommene Einkommensteuerfreiheit im Todesfall zum Tragen kommen.“

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Sonderveröffentlichung:

Alexander P. Letzsch

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