• Sonderveröffentlichung: Robeco Deutschland

Intelligent mischen.

Alternative Investments. Strategien, die unabhängig von der Entwicklung an den Kapitalmärkten Erträge erzielen können, sind gefragt. Im Robeco Global Tactical Asset Allocation Fund haben die Manager diesen Anspruch mit einem besonderen Modell umgesetzt. Als Beimischung sorgt der Fonds so für ein besseres Verhältnis zwischen Risiko und Rendite im Depot.

Diversifikation – also die kluge Mischung verschiedener Investments – gilt als Schlüssel zum Anlageerfolg. Lange Zeit hatten festverzinsliche Wertpapiere dabei eine sehr wichtige Funktion. Ihre Notierungen stiegen, wenn die Aktienkurse fielen. „Kupons und Kursgewinne von Anleihen glichen dann zum Teil die Verluste am Aktienmarkt aus“, erklärt Daniel Haesen aus dem Team Quantitatives Research von Robeco: „Heute, bei Renditen nahe null, funktioniert das nicht mehr. Anleger müssen deshalb über neue Möglichkeiten der Diversifikation nachdenken.“ 

Immer stärker rücken deshalb Anlagestrategien in den Vordergrund, die unabhängig davon, wie sich Aktienkurse, Zinsen oder Wechselkurse entwickeln, positive Erträge versprechen. „Absolute Return heißt allerdings nicht, dass es vor allen Dingen um die Verhinderung von zeitweisen Verlusten geht. Stattdessen formulieren diese Fonds ein konkretes, mittelfristiges Ertragsziel, das sie in jeder Marktsituation erreichen wollen“, informiert Haesen. Die grundsätzliche Vorgehensweise der Portfoliomanager ähnelt sich dabei sehr. Es geht fast immer um die Prognose der relativen Kursentwicklung bestimmter Anlagen oder Anlageklassen. Glaubt der Fondsmanager zum Beispiel, der Aktienmarkt werde sich besser entwickeln als der Anleihemarkt, setzt er im gleichen Ausmaß bei Aktien auf steigende, bei Anleihen dagegen auf fallende Kurse. „Nun kommt es nur darauf an, dass sich die Analyse – Aktien besser als Anleihen – als richtig erweist. Ist das der Fall, wird er immer den Performanceunterschied verdienen.“

Um herauszufinden, welche Anlagen aussichtsreich sind und welche nicht, gibt es zwei grundsätzliche Herangehensweisen. Entweder vertrauen Analysten und Portfoliomanager auf ihre fundamentalen Einschätzungen oder sie verwenden quantitative Anlagemodelle.

Dass mittlerweile in Deutschland zahlreiche Fonds unter dem Begriff „Absolute Return“ vertrieben werden, macht die Auswahl für Investoren schwierig. „Achten Sie auf drei Faktoren“, rät Haesen: „Erstens sollte der Manager einen klar strukturierten, logischen Anlageprozess anwenden. Dabei ist zunächst weniger erheblich, wie er zu seinen Ergebnissen kommt – es muss nur nachvollziehbar sein, dass es sich um Können handelt und nicht um Glück. Zweitens muss der Manager wirklich die Freiheit haben, in gleichem Maß von fallenden wie auch von steigenden Kursen zu profitieren. Und drittens muss er belegen können, dass er mit seinem Konzept schon über längere Zeiträume und unterschiedliche Marktphasen Erfolg hatte.“

Der Robeco Global Tactical Asset Allocation Fund, kurz GTAA, zeigt dies schon seit dem Jahr 2010. „Seither erzielte der Manager im Schnitt eine Jahresperformance von mehr als 7,0 Prozent. Im schlechtesten Jahr – 2011 – verlor er 6,5 Prozent. Im besten Jahr – 2013 – erwirtschaftete er 28 Prozent“, informiert Haesen. Im Fall von Robeco GTAA ist der Schlüssel zu diesem Erfolg ein systematischer quantitativer Anlageprozess, der in allen liquiden Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und Real Estate umgesetzt werden darf. „Emotionen und Bauchgefühl der Manager, die manchmal zu Erfolgen, aber auch zu Fehlentscheidungen führen können, bleiben außen vor.“

Tatsächlich sind quantitative Modelle seit vielen Jahren eine Spezialität des Hauses Robeco. Seit Beginn der 1990er-Jahre arbeiten die Analysten und Finanz­wissenschaftler von Robeco an quantitativen Modellen, auf deren Basis wiederum Anlagestrategien und Fonds entwickelt werden. Die Modelle haben eines gemeinsam: „Es geht darum herauszufinden, welche Faktoren wirklich unterschiedliche Märkte treiben. Mithilfe der Modelle sind wir mit einer vergleichsweise hohen Trefferquote in der Lage festzustellen, welche Anlagen über- oder unterbewertet sind oder welche Richtung die Anleihe- oder Aktienmärkte einschlagen werden. Und dies lässt sich natürlich in einem Absolute-Return-Produkt wunderbar ausnutzen.“

Konkret setzt das Fondsmanagement beim Robeco GTAA – anders als die meisten Absolute-Return-Fonds – nicht auf einzelne Aktien oder Anleihen. „Wir müssen schnell auf eine veränderte Marktlage reagieren können. Deshalb ist es für uns unerlässlich, nur in sehr liquide Märkte zu investieren“, erklärt Haesen. Der Anlageentscheidung selbst liegt ein mehrstufiger Prozess zugrunde. „Drei quantitative Modelle – eines speziell für Aktien, eines für Anleihen und eines für den Vergleich von Anlageklassen – werden kombiniert. In den drei besten Anlageklassen setzen wir dann auf steigende Kurse, in den drei unattraktivsten auf fallende Notierungen“, erklärt Haesen.

Die Modelle greifen dabei vor allem auf drei Indikatoren zurück – volkswirtschaftliche Daten, die Bewertung der Märkte und das Kurs-Momentum. „Finanzmärkte“, erklärt Haesen, „reagieren zunächst nur sehr langsam auf neue volkswirtschaftliche Entwicklungen. Das können wir ausnützen.“ Der Bewertungsindikator baut auf der Erkenntnis auf, dass Bewertungsunterschiede langfristig keinen Bestand haben. „Ist eine Anlage verglichen mit anderen relativ günstig, wird der Markt das früher oder später erkennen, und die Bewertungslücke wird sich wieder schließen.“ Das Momentum schließlich gebe Aufschluss über den zugrundeliegenden Trend. „An den Märkten findet eine Art Herdenverhalten statt. Kurse tendieren deshalb dazu, der zuvor eingeschlagenen Richtung weiter zu folgen, bis der Trend abreißt“, erläutert Haesen: „Vor allem mit Trend- und Bewertungsfaktoren lässt sich die künftige Entwicklung an nahezu allen Märkten ziemlich gut abschätzen.“

Ein zweiter, wichtiger Bestandteil im Anlageprozess ist das Risikomanagement. „In ruhigen Marktphasen inves­tieren wir aggressiver, in turbulenten Zeiten defensiver.“ Ausschlaggebend dafür, was als ruhig oder wild interpretiert wird, ist der sogenannte Angstfaktor, der Volatilitätsindex VIX. „Ist die Volatilität, also die Marktschwankung, gering, können wir unsere gesamte Anlagequote auf bis zu 125 Prozent hebeln. Umgekehrt verringern wir diese auf minimal 50 Prozent, wenn die Volatilität sehr hoch ist.“

Besonders in schwierigen Marktphasen hat sich diese Strategie bewährt. Als der Aktienmarkt im Mai 2012 zum Beispiel rund sieben Prozent verlor, erzielte GTAA sogar ein leichtes Plus von etwa 0,40 Prozent. Insgesamt lieferte der Fonds in den zehn schlechtesten Aktienmonaten seit 2010 per saldo ein leichtes Plus, während die Aktienmärkte im Schnitt fast fünf Prozent verloren. Ähnlich positiv fällt der Vergleich mit der Anlageklasse Anleihen aus. In den zehn schlechtesten Monaten für Bonds brachte der Fonds ebenfalls Gewinne von mehr als einem Prozent. Daniel Haesen ist damit sehr zufrieden: „In der Vergangenheit haben wir das Ziel, ein Depot zu stabilisieren, sehr gut erreicht.“ ®

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