• Sonderveröffentlichung: LIDE Deutschland GmbH

Brasilien erobern.

LIDE WDA CB 033 2Brasilien erobern.

Netzwerk. Wenn Reisende alles wollen – Kultur und Kulinarik, Sport und Strand, Beauty und Business –, ist Kooperation seitens der anbietenden Unternehmen gefragt. Andreas Giller, Inhaber des Reisebüros Giller, ist ein neuer Player im weltweit agierenden LIDE-Netzwerk und hat erste Erfahrungen mit der Zusammenarbeit gesammelt.

„Man kennt sich ja in München“, erzählt Andreas Giller lächelnd. „Da hab ich mich gar nicht gewundert, als Chris­tian Hirmer im Sommer zum Mittagessen auf den Viktualienmarkt geladen hat.“ Giller Reisen wurde vor 28 Jahren von Peter Giller und seinem Sohn Andreas gegründet und inzwischen zu einem Dienstleister mit Spitzen-Service ausgebaut. Heute führen die Brüder acht Büros in der Region München und zwei in Salzburg. Mit ihren 75 Mitarbeitern erzielen sie einen Umsatz von rund 70 Millionen Euro im Jahr.

Das Treffen der Unternehmer Christian Hirmer und Andreas Giller hat vor allem mit einer Spezialisierung von Giller Reisen zu tun: Seit 1989 ist das Unternehmen Business Plus Partner der Lufthansa City Center Kooperation (LCC), bei der es um die Organisation von Geschäftsreisen geht. „Es ist eines unserer Standbeine, für das Top-Management von Unternehmen Incentive-Reisen zu organisieren. Dabei ist der Business-Aspekt wesentlich, also das Kennenlernen von Produktionsstätten und Führungskräften der gleichen Ebene im Gastland“, erzählt Andreas Giller.

Den Zugang zum dafür nötigen Netzwerk kann Christian Hirmer öffnen. Denn Hirmer führt nicht nur gemeinsam mit seinem Cousin Ulrich in dritter Generation das Münchner Mode- und Immobilienhaus Hirmer, sondern verantwortet auch gemeinsam mit seiner Frau Christiane LIDE Deutschland – den deutschen Partner des internationalen Netzwerks LIDE Business Leader­ship Group. „Als wir in Brasilien in Campo Bahia die Unterkunft für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bauten“, erzählt Hirmer, „hatten wir ja alle Schwierigkeiten selbst erfahren, die ausländischen Unternehmern beim Markteintritt in Brasilien drohen können. Und erlebt, wie effektiv und unternehmerisch das LIDE-Netzwerk funktioniert. Ohne LIDE wäre dieses Sommermärchen für uns nicht realisierbar gewesen. Denn LIDE öffnete sehr direkt die Türen zu den relevanten Entscheidern in Genehmigungsbehörden, Politik und Unternehmen. Diesen Vorteil möchten wir nun an möglichst viele deutsche Mittelständler weitergeben.“ (private wealth berichtete in Ausgabe 03.15 über diese faszinierende Geschichte. Nachzulesen ist sie auf der Homepage von private wealth im Mitgliederbereich – Benutzerkennung: privatewealth; Kennwort: Balance.)

Gegründet wurde LIDE vor zwölf Jahren vom brasilianischen Medienunternehmer João Doria, der seine privaten Kontakte anderen Unternehmern zur Verfügung stellte, um zusammen stärker agieren zu können. Daraus entstand ein Netzwerk, das heute unzählige internationale Meetings, Investorenkonferenzen oder auch private Get-togethers für seine Mitglieder organisiert.

Heute ist LIDE in 18 Ländern auf vier Kontinenten tätig. Allein das Netzwerk in Brasilien besteht aus 1600 Partnern, die rund 52 Prozent des brasilianischen Bruttoinlandsprodukts repräsentieren. „Unser Ziel ist es, die richtigen persönlichen Kontakte auf Managementebene und bei den politischen Entscheidungsträgern herzustellen, um gemeinsam Projekte zu stemmen“, erklärt Christian Hirmer.

Genau dies bot Hirmer nun Andreas Giller an. Und der ist sehr interessiert: „Für uns sind das ganze Netzwerk und vor allem auch Campo Bahia für die beiden Geschäftsbereiche Business-   > Reisen und klassischer Tourismus gleichermaßen spannend“, erzählt er. Bei der Organisation internationaler Manager-Meetings und Incentive-Reisen für das Top-Management werden schließlich höchste Anforderungen an das Reiseziel gestellt: Einen exklusiven Standort, exotische Natur, Sport, Sonne, alle Annehmlichkeiten eines Luxushotels müsse man kombinieren mit „wirklich relevanten Geschäftskontakten auf Management-Ebene“, erzählt Giller. Mithilfe des Netzwerks würde er Werksbesuche und Meetings für alle relevanten Industrien in Brasilien anbieten können.

Erfahrungen mit Manager-Meetings und Incentive-Reisen für deutsche Unternehmen im Ausland hat Andreas Giller schon lange. In Asien und im Mittleren Osten bietet er diese schon seit 1989 an. Dass die Umsetzung nicht immer einfach ist, hat er dabei schon häufiger erleben müssen. „Dort fehlt in der Regel ein verlässliches Netzwerk. Wir arrangieren Meetings an den ausgefallensten Orten der Welt, die Businesskontakte stellen wir aber eher auf Basis von Einzelkontakten her“, erzählt Giller.

Die Herausforderung liege darin, die kulturellen Unterschiede deckungsgleich zu bekommen, sodass die Erwartungen der ausländischen Partner und ihrer deutschen Gäste erfüllt werden. In Brasilien könnten diese Hindernisse nun von Anfang an aus dem Weg geräumt werden. Läuft es dort gut, hat Giller auf einen Schlag Zugang zu einem funktionierenden Netzwerk in weiteren 17 Ländern – von Argentinien über China bis Uruguay.

In einem zweiten Schritt könnte auch das Tourismussegment von Giller Reisen von der Kooperation mit LIDE profitieren: „Brasilien ist aufgrund der geografischen Nähe bisher ja eher eine Destination, die von Amerika aus besucht wird. Ich würde gern mehr Europäer dort hinbringen, die Nachfrage nach ausgefallenen Orten ist da. Auch Urlauber wollen ein Reiseziel, das alles an einem Standort bietet – von der Kultur bis zur Kulinarik, vom Strand bis zum Spa“, erläutert Giller. Zu einem echten Magneten könnte sich deshalb Campo Bahia von Christian Hirmer entwickeln. Denn die Region um das Mannschaftshotel des Sommermärchens soll luxuriös ausgebaut werden – mehrere Villen, Golfplätze und ein Flugplatz sind in Planung. Zwar sei das Hotel selbst heute schon ein attraktiver Anziehungspunkt, „wenn es aber rundherum kein attraktives Angebot gibt, bleibt es ein Exot, der nur gelegentlich verkauft wird“, meint Giller.

Das, hofft er, werde sich nun ändern. Einen weiteren Aspekt der Planung im Netzwerk findet der Unternehmer besonders faszinierend: „Es ist selten, dass wir als Reiseanbieter zu einem so frühen Zeitpunkt den Fuß in der Tür eines neuen Resorts haben.“ Normalerweise würden einige Touristen zum Testen in neue Resorts geschickt, „um zu sehen, wie das Feedback ist“. „Als LIDE-Netzwerkpartner haben wir bereits bei der Entstehung ganz andere Einblicke und können mit unseren Hotelpartnern vielleicht ein bisschen mitwirken oder sogar Markttrends einfließen lassen“, erzählt Giller.

Eine klassische Win-win-Situation. Denn auch Christian Hirmer gewinnt, wenn er bereits in der Planungsphase des künftigen Luxusresorts einen Reisevertrieb mit an Bord hat.

Der grobe Zeitplan für die Umsetzung steht bereits: Im März 2016 findet die Internationale Tourismus-Börse in Berlin statt. Dort wird es ein Treffen mit verschiedenen Top-Hotelbetreibern geben, die im Campo Bahia aktiv werden könnten. „Ich verspreche mir davon die Entscheidung, welche Partner wir zusammenbringen müssen, um im Campo Bahia sowohl eine richtige Urlaubs- als auch eine perfekte Businessdestination entstehen lassen zu können“, so Giller. „Wie schnell die Partner dann aktiv werden, muss man sehen.“

Gelingt es, europäische Unternehmen und deutsche Urlauber für das Reiseland Brasilien zu begeistern, will Andreas Giller auch in die andere Richtung aktiv werden. „Es wäre doch nur logisch, auch brasilianische Unternehmer nach Deutschland zu holen, um relevante Meetings zu organisieren“, meint Andreas Giller: „Das ist ein Nachfragepotenzial, an das ich ohne LIDE-Netzwerk nie herankäme.“             ®

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