• Klaus Meitinger

Omikron und der Kapitalmarktseismograf.

Kapitalmarkt Seismograf 1

Selten waren wir so gespannt auf das aktuelle Ergebnis des Kapitalmarktseismografen wie heute. Würden die Turbulenzen der letzten Börsentage und die Sorgen rund um die Omikron-Variante die positive Einschätzung des Börsenbarometers verändern?

„Die Wahrscheinlichkeit für ruhige Märkte hat zwar einen Dämpfer bekommen. Dafür stieg die Erwartung eines positiv volatilen Marktes an. Negative Turbulenzen sind weiter nicht in Sicht. Per Saldo bleibt es bei der positiven Markterwartung des Seismografen“, informiert Oliver Schlick, Geschäftsführer der Secaro GmbH, der das Modell regelmäßig berechnet und mit Investitionsempfehlungen verknüpft.

Interessant ist dabei, dass das Auftauchen der Mutation die Furcht vor Zinserhöhungen reduzieren könnte. „Fed-Chef Powell betonte zuletzt auch die Risiken für Konjunktur und Arbeitsmarkt. Weil die Fed es deshalb mit Zinserhöhungen auf absehbare Zeit nicht eilig haben könnte, sollten die Notenbanken weiterhin eher unterstützend agieren. Das könnte die negativen Effekte der neuen Virus-Variante in den Augen der Marktteilnehmer kompensieren“, erklärt Schlick.

Unser Fazit: Die vom private-wealth-Börsenindikator vorgeschlagene Aktienquote war im Juli aufgrund des anhaltenden Rückgangs der Konjunkturkomponente (ifo-Geschäftserwartungen) in den Korridor zwischen 45 und auf 75 Prozent gesenkt worden. Innerhalb dieses Korridors legt der Kapitalmarktseismograf die genaue Quote fest. Da er weiterhin positiv ist, bleibt die vorgeschlagene Aktiengewichtung des private-wealth-Börsenindikators bei 75 Prozent des für Aktien vorgesehenen Kapitals.

Bleiben Sie gesund,

Ihr

Klaus Meitinger

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