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Opinionleader


Der wahre D.J. Trump.

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Was wird sich im Weltkonzert unter einem US-Präsidenten Donald J. Trump wirklich verändern? Seit der Wahl haben sich unzählige Wissenschaftler, Ökonomen, Analysten und Politologen dazu geäußert – private wealth fasst ihre Meinungen zusammen.

Im angelsächsischen Raum gibt es einen hübschen Spruch, wenn eine Person ihre Position konkretisieren oder ihren wahren Charakter enthüllen soll: „Will the real Donald Trump please stand up.“

Vor der US-Wahl überboten sich die Kommentatoren mit negativen Prognosen für den Fall, dass Trump gewinnen würde. Nach der Wahl scheint – auch unter dem Eindruck steigender Aktienkurse – alles nicht mehr ganz so schlimm. Damit verbunden ist natürlich die Erwartung, der wahre Donald Trump würde sich signifikant vom Wahlkämpfer Trump unterscheiden. Oder zumindest von seinen republikanischen Parteifreunden im Kongress eingebremst werden. „Das ist allerdings pure Hoffnung“, meint Markus Kaim, Stiftung Wissenschaft und Politik: „Angesichts der Mehrheiten im Kongress kann Trump in den nächsten beiden Jahren durchregieren. Dass er sich dabei zügeln lässt, ist reine Spekulation.“

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Clintonomics und Trumpositions.

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Die heiße Phase im US-Präsidentschaftswahlkampf hat begonnen. Gerit Heinz, Chef-Anlagestratege der UBS Deutschland AG, nimmt die Wirtschaftsprogramme der Kandidaten unter die Lupe.

Die Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahl im November sind nominiert. Selbst die Macht des Präsidenten der USA ist allerdings begrenzt: Die Gesetzgebung selbst findet in den beiden Kammern des Kongresses statt – dem Senat und dem Repräsentantenhaus. Letzteres sollte nach den parallel stattfindenden Kongresswahlen weiter von den Republikanern kontrolliert werden. Der Senat dürfte an den Sieger der Präsidentschaftswahl gehen.

Grundsätzlich ist im parlamentarischen Prozess mit Veränderungen der ursprünglichen Pläne der Präsidentschaftskandidaten zu rechnen.

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Sicher ist nur die Unsicherheit.

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008 Opinionleader Sicher ist nur die UnsicherheitFlüchtlingskrise, IS, Ukraine, Brexit – wir leben in einer Zeit der krisenhaften Zuspitzung in der Geopolitik. Markus Kaim, Stiftung Wissenschaft und Politik, erklärt, warum dies auch in Zukunft so bleiben wird.

Auch frühere Generationen haben nicht auf der Insel der Seligen gelebt. Und dennoch gibt es zwischen gestern und heute einen bemerkenswerten Unterschied. Die eingeführten Ordnungen, mit denen wir politisch sozialisiert wurden, sind brüchig geworden. Vor allem aber: Diese eingeführten Ordnungen sind (noch) nicht durch neue Ordnungssysteme abgelöst. Wir leben also in einer Art Zwischenzeit.

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Weltwirtschaft vor Kontrollverlust.

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010 Opinionleader WeltAusserKontrolleWeltwirtschaft vor Kontrollverlust.

Die Welt, meint Professor Henning Vöpel, Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts, ist auf der Suche nach einer neuen Ordnung: „Doch der Weg dorthin kann lang und sehr schwierig werden.“

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Der Ökonom mit einer Mission.

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012 Hans Werner Sinn foto ifo hw sinn 22 d 10552995 en

Würdigung. Am 31. März enden die Amtszeiten von Hans-Werner Sinn als Präsident des ifo-Instituts und als Professor an der LMU München. Eine der einflussreichsten Stimmen der Wissenschaft in der wirtschaftspolitischen Diskussion tritt von der großen Bühne ab.

„Ich will Rationalität in die öffentliche Debatte bringen“, beschreibt Hans-Werner Sinn seine Motivation. Seine Argumente seien wie Gene im öffentlichen Diskurs, die sich unaufhaltsam verbreiten, wenn sie erst einmal dargelegt wurden.

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Die europäische Krise als Chance.

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thumb Opinionleader europyramide 2Wie konnte der Euro, der doch als Friedensprojekt geplant war, den größten Unfrieden seit Jahrzehnten in Europa bringen? Andreas Rödder, Professor für Neueste Geschichte, denkt über die Zukunft Europas nach.

„Die Frage des Baus des europäischen Hauses unter irreversibler Einbindung des mit Abstand stärksten Landes, Deutschland, ist die Frage von Krieg und Frieden im 21. Jahrhundert.“ Helmut Kohls Aussage aus dem Februar 1995 zeigt, dass die Europäische Währungsunion noch eine zweite Zielrichtung besaß: die Einbindung Deutschlands, insbesondere nach der Wiedervereinigung. Der Euro war allerdings nicht, wie oft gesagt wird, der Preis für die deutsche Einheit, denn er war schon vor dem Fall der Mauer grundsätzlich beschlossen worden.

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Vom Brexit und der Zukunft der EU.

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Im Mai wählt Großbritannien. „Das Ergebnis ist offen wie selten zuvor und der Ausgang wird weitreichende Konsequenzen für das Verhältnis zur Europäischen Union haben“, erklärt Roger Bootle, Capital Economics.

Überall an den Märkten wird derzeit wild darüber spekuliert, welche Effekte der Linksruck in Griechenland auf die europäischen Finanzmärkte haben dürfte. Dabei ist das gar nicht so schwer zu beurteilen. Die ökonomischen Tatsachen sind schließlich seit einigen Jahren bekannt.

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Fitnessprogramm für Deutschland.

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Opinionleader„Wir haben derzeit keine ausgeprägte Investitionsschwäche“, meint Prof. Christoph Schmidt, RWI-Präsident und Vorsitzender des Sachverständigenrates: „Aber wir müssen uns anstrengen, damit wir künftig keine bekommen.“

In Deutschland wird momentan in Politik und Öffentlichkeit sehr engagiert darüber gesprochen, wie es um die Investitionen bestellt ist. Der Hintergrund ist klar: Wir hatten eigentlich erwartet, dass es 2014 einen stabilen Aufschwung geben würde – mit mehr Investitionen. Heute sehen wir stattdessen eine Eintrübung der wirtschaftlichen Lage. Da ist es selbstverständlich zu fragen: Welche Hebel haben wir, um diese Lage wieder zu verbessern?

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