Aktuelles


Die Zukunft ist digital.

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Vermögensmanagement. Große Vermögen werden in Deutschland häufig noch über ein papierbasiertes, vergangenheitsbezogenes Vermögensreporting gemanagt. „Das ist kompliziert, ineffizient, langsam und teuer“, erklärt Franz Angermann, Managing Partner bei der Steuerberatungsgesellschaft WTS: „Wer die Risiken seiner Anlagestrategie beherrschen will, braucht eine digitale Strategie zum Vermögenscontrolling.“

Früher war alles einfacher. Die Kapitalanlage vermögender Familien hatte ihren Schwerpunkt in wenigen Anlageklassen – Aktien, Renten, Immobilien. Fremdwährungen spielten eine geringe Rolle. Und die Märkte reagierten nicht in Sekunden auf neue Informationen.

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Intelligenztest.

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Factor Investing. Seit es die Fondsanlage gibt, sind Anbieter auf der Suche nach dem Heiligen Gral – der Methode, die dauerhaft mehr Rendite verspricht als der „Markt“. Soweit es Factor-Investing-Strategien betrifft, besteht grundsätzlicher Konsens über den Mehrwert. Allerdings ist die Frage der Umsetzung strittig. Ist es besser, wenn ein Fondsmanager auf Basis eines verbesserten Faktoransatzes die Titelauswahl vornimmt? Oder ist der im Vorteil, der einen einfacheren Factor-Index möglichst kostengünstig abbildet? Eine Grundsatzdiskussion.

„Ich verstehe natürlich, dass fundamental investierende Fondsmanager über den jüngsten Erfolg der Smart-Beta-ETFs nicht sonderlich erfreut sind“, schmunzelt Stephan Schrödl, Experte des Analysehauses FondsConsult in München. „Da haben sie jahrzehntelang bestimmte Faktoren erfolgreich bei der Aktienauswahl genutzt. Und dann kommt die ETF-Branche, baut aus diesen Faktoren einfache und kostengüns­tigere Indizes, verkauft diese unter dem Label Smart-Beta-ETFs und gräbt den Fondsmanagern so das Wasser ab.“ 

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„Blauer Himmel an der Wall Street“.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

seit Januar signalisiert der Kapitalmarkt-Seismograf des Teams von Professor Dr. Rudi Zagst von der TU München einen positiven und ruhigen Markt an der Wall Street. Das hat sich auch in der Prognose für den Monat Juli nicht geändert. Der Seismograf, eine Art Frühwarnsystem für Aktienanleger, sieht trotz der Kursverluste der letzten Tage keinerlei Wolken am Horizont.

Wie Sie wissen, unterscheiden die Wissenschaftler zwischen drei Phasen am US-Aktienmarkt: "grün" (ruhiger Markt = Kaufen), "gelb" (turbulenter Markt mit positiver Erwartung = Investieren, aber mit Absicherung) und "rot" (turbulenter Markt mit negativer Erwartung = Nicht Investieren).

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Besser geht‘s nicht.

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thumb ifo index juni2017

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Das ifo-Institut meldet neue Rekorde bei Geschäftsklima, Geschäftslage und auch bei den  Geschäftserwartungen. „In den deutschen Chefetagen“, schreiben die Forscher selbst, „herrscht Hochstimmung“. Ein Blick auf die ifo-Konjunkturuhr zeigt: So tief im Boom-Territorium hat sich die deutsche Wirtschaft noch nie befunden. Dass in dieser Situation auch die ifo-Konjunkturampel auf „Dunkel-Grün” hält, versteht sich von selbst (Grafiken unten).

Der Boom in der deutschen Wirtschaft schreitet so munter voran. Die Kapazitäten sind mitttlerweile fast überall überdurchschnittlich ausgelastet. Vor allem in der Bauwirtschaft sind sie sogar schon sehr angespannt. Angesichts dieser Hochkonjunktur offenbart sich wieder einmal der Wahnsinn einer „one size fits all”-Geldpolitik in Europa.

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Let’s have a party.

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thumb ifo index mai2017

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in den deutschen Chefetagen, schreibt das ifo-Institut, herrscht Champagnerlaune. Der ifo-Geschäftsklimaindex erreichte im Mai den höchsten Stand seit 1991. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen bezüglich der kommenden sechs Monate verbesserten sich weiter. Die Auftragsbücher füllen sich, die Investitionen nehmen zu. Viele Unternehmen planen, die Produktion auszuweiten.

Ein Blick auf die ifo-Konjunkturuhr unterstreicht das positive Momentum. So weit im Boom-Territorium hat sich die deutsche Wirtschaft in den letzten zehn Jahren niemals befunden. Und auch die ifo-Konjunkturampel steht auf „Dunkel-Grün” (Grafiken unten).

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Brasilien: Blick hinter die Kulissen.

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Direktinvestitionen. Nirgendwo sind derzeit die Chancen und Risiken so groß wie in Brasilien. Nach tiefer Rezession hat das Land die Wende geschafft. Unternehmern bieten sich nun ungewöhnliche Investitionsgelegenheiten. Doch 2018 stehen Neuwahlen an. Was passiert dann? „Wer die Chancen nutzen will, braucht zuverlässige Informationen aus erster Hand“, macht Christian Hirmer, Präsident von LIDE Deutschland, klar. Deshalb bittet LIDE Leser von private wealth am 31. August 2017 zum „Business and Investors Forum Brazil“ in die Hamburger Elbphilharmonie.

„Die Situation ist nicht einfach, aber einfach extrem spannend“, meint Roberto Giannetti da Fonseca, Vize-Chairman von LIDE Global und ehemaliger Exekutivsekretär der Außenhandelskammer Brasiliens: „Es ist einerseits schrecklich. Seit zwei Jahren befindet sich Brasilien in einer wirtschaftlichen und politischen Krise. Andererseits ist es aber faszinierend, dass sich für ausländische Investoren dadurch so viele Türen öffnen. Es gibt in Brasilien einige Firmen, die in eine Schieflage gekommen sind – dort können sich deutsche Unternehmer nun einkaufen. Oder Joint Ventures eingehen. Für sie ist das ein außerordentlich interessanter Zeitpunkt. Denn Brasiliens Wirtschaft scheint die Wende geschafft zu haben.“

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Favoritenwechsel.

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Anlagestrategie. In den letzten zehn Jahren haben US-Aktien europäische Titel um Längen abgehängt. „Das könnte sich jetzt ändern“, meint     Emmerich Müller, persönlich haftender Gesellschafter des Bankhauses Metzler: „Europas Potenzial wird von vielen noch immer unterschätzt!“

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Deutschland boomt weiter.

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thumb ifo uhr april2017

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Die aktuelle Geschäftslage wird in den deutschen Unternehmen derzeit so positiv beurteilt wie seit Mitte 2011 nicht mehr. Im Baugewerbe stieg die Beurteilung der Lage sogar auf den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Das Ergebnis der Umfragen zum ifo-Geschäftsklimaindex im Monat April deutet nun auf eine deutliche Beschleunigung des realen Wirtschaftswachstums in Bereiche oberhalb der Zwei-Prozent-Marke hin. Dies unterstreicht auch die ifo-Konjunkturampel. Das Signal steht dort ganz klar auf „Grün”.

Deutschland befindet sich weiter in einem Boom-Szenario (siehe Grafik). Dieses spiegelt sich auch an den Börsen wider. Der DAX hat mittlerweile einen neuen Höchststand erreicht und wird nun schon mit rund 135 Prozent seines fairen Wertes bezahlt. Noch viel massiver fällt die Überbewertung im Bereich des MDAX aus.

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