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„Die Kobalt-Hausse ist gerechtfertigt.“

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„Die hohen Preise für Kobalt und Lithium spiegeln die derzeitige Angebots-Nachfrage-Situation wider“, macht Abid Mukhtar von Commodity Capital klar. „Auch jetzt lohnt sich der Einstieg noch.“

Ich weiß schon, was die meisten denken: Die jüngsten dramatischen Preissteigerungen bei Lithium und Kobalt sind überzogen. Das ist ein Hype, eine Spekulationsblase, die fundamental nicht gerechtfertigt ist. Die Preise werden bald wieder einbrechen und deshalb ist es besser, auf güns­tigere Einstiegskurse zu warten. 

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"Das ist ein Kobalt-Hype."

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„Die Preise für Kobalt und Lithium sind derzeit deutlich überzogen. Viele Anbieter wollen mit der E-Auto-Story einen schnellen Euro machen“, warnt Christoph Eibl, Tiberius Asset Management: „Lassen Sie sich nicht verführen.“

Eines muss ich vorwegschicken. Ich bin davon überzeugt, dass wir bei strategischen Metallen, die wichtig für einen neuen Energiemix sind, langfristig höhere Preise sehen werden. Wenn Sie also fünf bis zehn Jahre Zeit haben, kaufen Sie ruhig Kobalt oder Lithium. Lieferung Rotterdam. Lagerschein ausstellen lassen. Fertig. Dann werden Sie bestimmt Gewinn machen. Irgendwann.

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Die Museen müssen sich neu erfinden.

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Soll es freien Eintritt in staatliche Museen geben oder nicht? Florian Mercker, private-wealth-Kunstexperte, nutzt die aktuelle Diskussion als Anstoß, um über Konzepte für das Museum der Zukunft nachzudenken.

In regelmäßigen Abständen wird in Deutschland über die Abschaffung der Eintrittspreise in staatlichen Museen diskutiert. Reflexartig beschwören dann diejenigen, die selbst kein eigenes Geld im Spiel haben – Generaldirektoren, Politiker, Verwalter –, den Tod des Abendlandes. Die Eintrittsgelder seien unverzichtbar, um die Verwaltung am Laufen zu halten. Bei freiem Eintritt würden doch nur die Besserverdienenden subventioniert. Und außerdem: Was nichts koste, sei auch nichts wert. Mir kommt diese Debatte manchmal, verzeihen Sie, „typisch deutsch“ vor. 

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Komplizierte neue Welt.

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Richard Smith-Bingham, Director EMEA des Global Risk Centers bei Marsh & McLennan, glaubt, dass sich Unternehmen auf disruptive Veränderungen vorbereiten müssen.

Es ist mein Beruf, Unternehmen und Unternehmern dabei zu helfen, kritische Risikofaktoren für ihre Geschäftstätigkeit zu erkennen. Um es ihnen zu ermöglichen, rechtzeitig die erforderlichen Veränderungen vorzunehmen. Die umwälzenden Veränderungen politischer und technologischer Art jedoch, die derzeit vor sich gehen, machen mich skeptisch, ob die Euphorie, die aktuell die Kurse an den Aktienmärkten nach oben treibt, angebracht ist. Aus meiner Sicht müssen sich vor allem global tätige Unternehmen künftig auf ein komplexeres und vielleicht auch volatileres Klima einstellen.

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Kein Ende des Booms in Sicht.

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„In den deutschen Metropolen wird die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot noch länger übertreffen“, meint Jochen Möbert von der Deutschen Bank: „Die Hauspreise werden deshalb weiter steigen.“

Ich kann schon verstehen, dass viele dem jahrelangen Immobilienboom hierzulande skeptisch gegenüberstehen. Vor allem, weil ja der Wohnungsbau tatsächlich kräftig wächst. Die Zahl der Baugenehmigungen stieg im vergangenen Jahr schließlich auf 375000, ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste Stand seit 1999. Und die Zahl der fertiggestellten Wohnungen dürfte unseren Berechnungen zufolge 2016 auf 276000 nach oben gegangen sein – auch zehn Prozent mehr als 2015. 

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"Der Trend bei den Kaufpreisen bricht."

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„Die Preise für Eigentumswohnungen stehen in keiner sinnvollen Relation mehr zu den Rahmenbedingungen. Wer investiert, riskiert sein Eigenkapital“, warnt Harald Simons, Empirica AG, Mitglied des Rates der Immobilienweisen.

Derzeit diskutiert die Branche vor allem einen möglichen Wiederanstieg der Zinsen als Risiko für die Immobilienpreise. Sie übersieht dabei, dass vielleicht zusätzlich vom Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage nach Wohnungen ein solcher Trendbruch ausgehen kann.

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Die Inflation kommt zurück.

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Die Preissteigerungen der letzten Monate sind kein vorübergehendes Phänomen, meint Peter E. Huber, Vorstand des Vermögensverwalters StarCapital: „Sie markieren den Beginn einer neuen Ära.“

Nach 35 Jahren disinflationärer Tendenzen glaubt niemand mehr an ein echtes Comeback der Inflation. Genau das wird aber meiner Meinung nach die größte Überraschung der kommenden Jahre sein.

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"Das Schlimmste kommt erst noch."

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Der Austritt aus der EU wird Großbritanniens Wirtschaft langfristig schädigen, ist Uwe Eilers, Geneon ­Vermögensmanagement, überzeugt. „Lassen Sie Ihre Finger von britischen Vermögenswerten.“

Mir ist schon klar, dass es nicht einfach ist, gegen die aktuellen Wirtschaftsdaten zu argumentieren. Schließlich ist der große Einbruch der britischen Volkswirtschaft, den viele nach dem Ja der Briten zum Brexit erwartet hatten, ausgeblieben. Im Gegenteil: Der britische Aktienmarkt hat sich sehr gut entwickelt. Und viele Volkswirte korrigieren derzeit ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum nach oben. Alles also im grünen Bereich auf der Insel? 

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