Stiften ist ein Beruf.

Print Friendly, PDF & Email

Engagement. Ise Bosch ist die Enkelin von Robert Bosch, der die größte private Stiftung in Deutschland gründete. Sie selbst engagiert sich ebenfalls als Stifterin in Bereichen, die ihr persönlich am Herzen liegen. Mit „Besser spenden“ brachte sie 2007 außerdem den ­ersten deutschsprachigen Buchtitel zum Thema auf den Markt.

Geben ist seliger denn Nehmen. Wohl in keiner deutschen Unternehmerfamilie ist dieser Satz aus dem Neuen Testament stärker verankert als in dem von Robert Bosch 1886 gegründeten Weltkonzern, der 2016 einen Umsatz von mehr als 73 Milliarden Euro ausgewiesen hat.

Die GmbH ist heute zu 92 Prozent im Besitz der gleichnamigen Stiftung, ein Prozent ist (mit den Stimmrechten der Stiftung) bei der Industrietreuhand KG, die Familie hält nur die restlichen sieben Prozent. Im Testament des Großvaters steht schließlich der Satz: „Ich möchte in meiner Familie keine Drohnen heranzüchten.“

Ise Bosch, Jahrgang 1964, hat sich stets an diesem Wunsch ihres Großvaters orientiert. Als sie geboren wurde, lag für sie bereits eine Million Mark auf einem Konto – ein Vorgriff auf das Erbe, um Steuern zu sparen. Später kamen immer wieder größere Summen hinzu – der Löwenanteil dann, als 2004 ihr Vater starb. Wie viel Geld es insgesamt war, verrät sie nicht. Aber sie engagiert sich damit in mehreren gemeinnützigen Organisationen, die sie mitgegründet und mitfinanziert hat (siehe Seite 111). Ihr sei das auch deshalb nicht schwergefallen, weil schon für ihre Eltern Spenden und Stiften stets Lebensinhalt waren, sie von klein auf so geprägt und erzogen wurde. Schon als Mädchen, erzählt sie, habe sie für Wolldecken für das Rote Kreuz und das Müttergenesungswerk gesammelt.

Ise Boschs Vater Robert junior schied im Alter von 43 Jahren als Geschäftsführer aus der Firma aus und ließ sich ebenso wie seine Schwester ausbezahlen. Mit einem beträchtlichen Teil des Vermögens gründeten die beiden die Heidehof-Stiftung, die Behinderte und Hochbegabte fördert und sich in der Seniorenbildung sowie bei ökologischen Themen engagiert. Ise Boschs Mutter war zudem Mitglied im Kuratorium der Robert Bosch Stiftung. Sie „hing ständig am Telefon und hat mit Leuten gesprochen, die Geld brauchten. Für uns bedeutete Geld eigentlich immer Stiften. Die Firma war uns viel ferner“, bekannte Ise Bosch  einmal in einem Interview.

Sie selbst handelt nach demselben Grundsatz. Sie könnte zwar allein von den Zinsen ihres ererbten Vermögens ein luxuriöses Leben führen. Stattdessen lässt sie ihr Kapital für andere, für eine bessere Welt arbeiten. Und kümmert sich persönlich darum, dass das Geld dort ankommt, wo es den größten Nutzen bringt.

Im Gegensatz zu ihren Geschwistern, die größere Bosch-Anteile besitzen, sei ihr Anteil nur noch „klitzeklein“. Dessen Wert kann sie nicht exakt beziffern, denn bei einer GmbH wie Bosch, einem nicht an der Börse notierten Unternehmen, lässt sich der Wert eben nicht täglich exakt ermitteln.

Ise Bosch hat allerdings von ihrem Vater auch ein Aktienpaket geerbt. Den Wert dieses Portfolios kennt sie sehr wohl, denn sie managt es selbst, ohne Berater. Seit vielen Jahren legt sie es nach Nachhaltigkeitskriterien an – zum Teil in Aktien, zum Teil in Direktbeteiligungen bis hin zu Darlehen und Mikrokrediten für Gründerinnen in Indien. Ihre Erfahrung mit Vermögensverwaltern: Die können > es auch nicht besser, machen ebenfalls Fehler. „Und dann“, sagt sie, „kann ich die Fehler genauso gut selbst machen.“

In solchen Sätzen wird schon deutlich: Ise Bosch hat sich das Leben als Erbin, als Stifterin nie leicht gemacht, wollte stets dazulernen, das Geben professionalisieren, wie das in den Vereinigten Staaten eine Selbstverständlichkeit ist und eine lange Tradition hat.

In den USA sucht sie deshalb auch Wissen, Ausbildung, belegt Kurse für Philanthropen: „Dabei wird auch das öffentliche Sprechen gelehrt. Es ist wichtig, sein Anliegen rhetorisch gut vertreten zu können, wenn jemand überzeugt und zum Stiften bewegt werden soll.“ Sie absolviert dort Leadership-Trainings, lernt, die richtigen Fragen zu stellen: Was passt mir nicht an der Gesellschaft? Wo kann ich mit meinem Geld einen Unterschied machen? „Dafür habe ich mir Zeit genommen und ein persönliches Mission-Statement formuliert.“

All das habe ihr geholfen herauszufinden, in welchen gemeinnützigen Bereichen sie tätig sein will und was sie dort erreichen möchte. Bei Besuchen vor Ort wird deutlich, wie komplexe Projekte zu managen sind, und wie es gelingt, mit schwierigen ethischen Fragestellungen umzugehen. Warum es zum Beispiel wichtiger sein kann, die (abstrakte) Entwicklung eines bestimmten Medikaments zu unterstützen, anstatt Geld für (konkrete) Einzelschicksale zu geben.

„Ich habe dort verstanden: Stiftungen brauchen eine Wertebasis. Menschen im Team, die selbst von der Thematik betroffen sind“, erläutert Ise Bosch. Und: Man muss möglichst viele Gruppen mit einbeziehen.“ Vor allem aber „habe ich die Selbstverständlichkeit genossen, mit der in den USA Stifter öffentlich auftreten. In Deutschland gibt es eine gewisse Scheu davor.“

Im Gegensatz zu vielen amerikanischen Stiftern ist sie jedoch keine Freundin des „Privat kann’s besser“. Das sei schon deshalb nicht sinnvoll, „weil der Staat ganz andere Summen bewegt. Das Spendenvolumen inklusive Ausschüttungen aus Stiftungen betrug 2016 in Deutschland rund 5,5 Milliarden Euro, allein der Etat des Arbeits- und Sozialministeriums dagegen 130 Milliarden.“ Nur auf diese Institutionen zu schimpfen und ihnen ständig Misswirtschaft und Ineffizienz vorzuwerfen, helfe niemandem, sondern untergrabe nur das Vertrauen in das politische System und die Demokratie. „Arroganz ist das Letzte, was wir brauchen können.“

Klar, die Ministerien hätten ihre Schwächen, aber: „Es gibt dort offene Türen. Man muss allerdings selbst durch sie hindurchtreten. Es gibt viele gute staatliche Förderprogramme, die man nur finden muss. Wir steuern dann zum Beispiel zehn bis 25 Prozent private Drittmittel bei, um ein Projekt zum Laufen zu bringen. Wir wirken da ganz konkret auf die Ministerien ein.“

Ein Beispiel? Sie unterstützt im afrikanischen Malawi Gruppen, die sich für Menschenrechte und Geschlechter-Diversität einsetzen, die gegen die Diskriminierung Homosexueller kämpfen. Wenn dann jedoch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Hilfsgelder kürzt, weil es Rückschritte bei diesen Themen sieht, wird es kompliziert. Wegen der Spritknappheit kam es zu Unruhen im Land – der Ärger der Demonstranten richtete sich jedoch nicht gegen die Regierung, sondern gegen Homosexuelle, die an den Engpässen ja letztendlich schuld seien.

Inzwischen, so Bosch, suche das Entwicklungsministerium zuerst den Kontakt mit der Basis vor Ort, um solche ungewollten Folgen zu vermeiden. Aber das habe man aktiv anschieben, „viele dicke Bretter bohren müssen“.

Ihr Fazit: Wer nicht bereit ist, sich inhaltlich mit so komplexen Themen auseinanderzusetzen, ist wahrscheinlich mit Spenden besser beraten als mit der Mitarbeit in einer Stiftung oder gar der Gründung einer solchen. Das ist überhaupt ihr Rat: „Es muss nicht jeder eine neue, eigene Stiftung gründen.“

Sie selbst hat immer schon beides getan, gespendet und gestiftet.

In ihrer Jugend habe sie vor allem gespendet, häufig Schecks an Projekte geschickt, die sie für wichtig hielt. Aber sie habe schnell gemerkt, dass das so nicht funktioniert: „Es ist enorm arbeitsaufwendig, selbst Organisationen auf der ganzen Welt zu finden, die das Geld in meinem Sinne einsetzen. Dafür arbeite ich heute in Vollzeit. Spenden und Stiften ist ein Beruf. Aber es gibt natürlich gute Stiftungen, die Geld an die richtigen Stellen bringen können, zum Beispiel Bürgerstiftungen. Das ist einfacher und sicherer, als direkt zu spenden.“

Was sie in den USA auch gelernt hat: Nein zu sagen. „Ich lehne vieles ab, weil es thematisch nicht zu mir passt. Habe ich aber ein Thema gefunden, unterstütze ich es mit möglichst vielen verschiedenen Strategien und Ansätzen. Und: Das klappt besser, wenn das Projekt klar definiert ist. Von Kultur, von Filmen zum Beispiel, lasse ich die Finger. Da kenne ich mich zu wenig aus.“

Nein zu sagen sei auch im privaten Bereich wichtig, etwa zu Freunden, die sich Geld leihen wollten: „Da ging einiges schief.“ In ihrem Spenden-Buch schreibt Ise Bosch, dass „Geldthemen uns zielgenau zu unseren inneren Knackpunkten führen“. Einer dieser Knackpunkte: Welche Freundschaften passen, welche nicht?

Ihre Erfahrung: „Freundschaft funktioniert für vermögende Leute nur mit wirklich eigenständigen Menschen. Eigenständig im Sinne von unabhängig von materiellem Wohlstand, egal ob sie selbst viel oder wenig haben. Ich lerne solche Menschen zum Beispiel über meinen Mann in der Kirchengemeinde eines kleinen Ortes in Mecklenburg-Vorpommern kennen. Das ist ein sehr reger, angenehmer Dialog. Die wollen auch gar nicht unbedingt mit mir tauschen.“

Freundschaftliche Beziehungen seien dagegen schwierig, „wenn da das vage Ge fühl ist: Die sind nicht mit sich selbst  im Reinen. Die haben Angst vor dem sozialen Abstieg, ihnen fehlt das Selbstbewusstsein, das sich automatisch einstellt, wenn man weiß, dass man selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen kann. Das kann die Oberschicht genauso betreffen wie die Mittelschicht.“                       >

Allerdings könne plötzlicher Reichtum ebenso verunsichern wie die Angst vor dem sozialen Abstieg. Das sei eine der Erfahrungen, die sie in dem von ihr mit gegründeten Erbinnen-Netzwerk Pecunia gemacht habe: „Viele der Frauen, die unerwartet große Summen erben, tes­ten erst einmal aus, was sie sich gönnen können und wie ihr Umfeld darauf reagiert. In der zweiten Phase machen sie sich dann Gedanken über ein gesellschaftliches Engagement, wissen aber oft nicht so recht, wie das gehen soll. Die Frauen kommen oftmals eben nicht aus Familien, wo Gemeinsinn gelernt und verinnerlicht wurde. Ein schlechtes Gewissen, gepaart mit Ohnmacht, ist die Folge. Hier setzen wir an, versuchen zu helfen.“

Ihr Rat: „Sprecht mit euren Familien rechtzeitig und intensiv über das Erben, denn es ist ein komplexes Thema.“

Ein schlechtes Gewissen wegen ihres ererbten Reichtums habe Ise Bosch nicht, bekennt sie. Aber sie könne daran auch „nichts Gerechtes erkennen. Man muss eben das Beste daraus machen. Erben ist ein Schicksal, so wie Talent oder Schönheit.“ Zur aktuellen Reform der Erbschaftsteuer mag sie sich derzeit aber nicht äußern. Das Thema sei mit Blick auf ihre persönliche Situation sehr komplex. Klar sei jedoch: „Es ist nicht gut für eine Demokratie, wenn das Vermögen sehr ungleich verteilt ist. Da muss etwas unternommen werden. Es gibt schließlich deutlich egalitärere Gesellschaften als Deutschland, zum Beispiel in Skandinavien.“

Wie viel Geld Ise Bosch spendet und stiftet, möchte sie nicht öffentlich machen: „Aber es ist ein Mehrfaches von dem, was ich für mich verbrauche.“ Geht es ihrem Anlage-Portfolio gut, stehen ihr aus diesem Topf natürlich auch mehr Mittel zur Verfügung. Sie überlegt aber sehr genau, wie viel sie davon in Stiftungen packt. Ist das Geld dort einmal angekommen, muss es schließlich auch nach den rigiden Anlagegrundsätzen verwaltet werden.

„In der gegenwärtigen Niedrigzinsphase ist das Stiftungsmodell faktisch tot“, sagt sie mit Bedauern. Eine treuhänderische Stiftung oder besser noch eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) seien da flexibler. Es sei zum Beispiel sinnvoll, diese nur mit wenig Stammkapital auszustatten, dafür aber mit hohen Sonderrücklagen, über die dann frei verfügt werden könne.

Ihr Portfolio sieht derzeit so aus: 42 Prozent Anleihen und geschlossene Immobilienfond, 41 Prozent Aktien, „über denen ein tiefgrüner Filter liegt“, bei denen Menschenrechte zählen und die Nachhaltigkeitskriterien von oekom research zur Anwendung kommen, 17 Prozent sind direkte Investments mit höheren finanziellen Risiken, zum Beispiel Anlagen in kleine und mittlere Unternehmen in der sogenannten Dritten Welt, teilweise auch über Fonds.

Ise Bosch gefallen solche „Impact Investments“ (siehe auch den Artikel auf Seite 78), Mikrokredite für Frauen zum Beispiel – „oft die besseren Gläubiger“. Hier würden Kapitalanlage und soziales Engagement miteinander verwoben: „Solche Investments gehören für mich zwar zum Anlageportfolio, aber ich habe da nur eine bescheidene Renditeerwartung, um stärker ins Risiko gehen zu können.“ Insgesamt ist es natürlich durchaus der Anspruch von Ise Bosch, eine möglichst hohe Rendite zu erzielen, um dann möglichst viel für gute Zwecke parat zu haben, „vernünftig und vergnügt Geld zu geben“, wie sie es formuliert. Ihr Finanzvermögen bezeichnet sie als „mein Arbeitsmaterial“.

Und wenn sie von diesem „Arbeitsmaterial“, wie die meisten Menschen, nur wenige Hundert Euro zur Verfügung hätte? „Ich würde so eine Summe jemand anderem geben, der oder die sonst nicht spendet. Ihn oder sie frei entscheiden lassen: Wer bekommt etwas? Wer geht leer aus? Dieser Mensch könnte dabei merken, dass es sich richtig gut anfühlt, anderen zu geben.“    

_______________

Ise Bosch – ein Leben als hauptberufliche Philanthropin.

Ise Bosch, die heute nahe Hamburg lebt, wuchs mit fünf Geschwistern in Stuttgart auf und besuchte eine Waldorfschule. Sie studierte am Reed College in Portland (Oregon) Geschichte, später am Berliner Konservatorium Jazz-Bass. Danach war sie zehn Jahre lang Musikerin in verschiedenen Bands in Deutschland. Seit 1990 ist sie hauptberufliche Philanthropin und engagiert sich in mehreren gemeinnützigen Organisationen, die sie mit gegründet hat und mit finanziert.

// 01. „filia. die frauenstiftung“, deren Ziel es ist, weltweit Projekte und Organisationen zu fördern, die Mädchen und Frauen unmittelbar bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen unterstützen. Ise Bosch war im Jahr 2000 eine der Co-Gründerinnen, von 2003 bis 2011 war sie im Vorstand tätig. Seit 2010 ist sie Mitglied im Anlageausschuss. Kontakt: www.filia-frauenstiftung.de.

// 02. „Dreilinden gGmbH“, die sich für die Rechte von lesbischen, schwulen und bisexuellen sowie trans- und intersexuellen Menschen einsetzt. Dreilinden fördert die gesellschaftliche Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt durch Mittelvergabe an bestehende Organisationen, durch Projektförderungen, durch soziale Investitionen und durch Vernetzung. Ise Bosch ist Grün­derin und Geschäftsführerin. Sie hat der Stiftung bislang mehr als 40 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Kontakt: www.dreilinden.org.

// 03. „Pecunia“, ein Erbinnen-Netzwerk mit derzeit 117 Mitgliedern, das zu einem gesellschaftlich verantwortlichen Umgang mit ererbtem Vermögen ermutigen soll. Ise Bosch hat das Netzwerk 1998 mit gegründet und ist aktives Mitglied. Kontakt: www.pecunia-erbinnen.net Ise Bosch war außerdem von 2004 bis 2016 Mitglied im Ethik- und Nachhaltigkeitsbeirat der Oeco Capital Lebensversicherung und gehörte von 2006 bis 2012 dem Investment-Komitee der GLS-Gemeinschaftsbank an. Seit 2008 ist sie Mitglied im Stiftungsrat der Berghof-Stiftung, einer Plattform für zivile Konfliktbearbeitung, seit 2014 im Träger­verein des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Daneben gehört sie seit 2009 dem LGBT Advisory Council von Human Rights Watch an. Sie ist seit 1996 Gründungsstifterin des „International Fund for Sexual Minorities“ der „Astraea Lesbian Action Foundation“ in New York, die sich für LGBT-Menschenrechte einsetzt. Außerdem hat sie das Buch „Besser spenden“ geschrieben (www.besser-spenden.de).

®

Autor: Dr. Günter Kast

 

Pin It

Verlagsanschrift

Private Wealth GmbH & Co. KG
Südliche Auffahrtsallee 29
80639 München

Kontakt

  • Tel.:
    +49 (0) 89 2554 3917
  • Fax:
    +49 (0) 89 2554 2971
  • Email:
    iDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Soziale Medien

         

   email