„Wir sind da, wo etwas los ist.“

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Netzwerk. Im Juni 2018 wird die M&T Expo Brazil, die größte Baumaschinenausstellung auf dem lateinamerikanischen Kontinent, erstmals unter Beteiligung der Messe München stattfinden. „Das ist ein wichtiger Schritt für uns – wir wollen die Leitmessen auf diesem Kontinent mitgestalten“, sagt Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München. Dabei kann das Unternehmernetzwerk LIDE helfen.

„Jetzt wird es richtig ernst“, atmet Stefan Rummel kurz durch: „Lateinamerika und der wichtigste Markt dort, Brasilien, waren bislang noch weiße Flecken auf unserer Landkarte. Das ist nun endgültig vorbei.“ Industrieunternehmen, so der Geschäftsführer der Messe München, seien eben global aktiv, zeigten sich und ihre Produkte auf Messen. „Wir wollen diejenigen sein, die dies weltweit organisieren.“

Deshalb ist eine starke Präsenz in Brasilien fast schon Pflicht. Schließlich gehört das Land am Zuckerhut zu den Top Ten unter den Volkswirtschaften der Welt. „Um dieses Potenzial zu nutzen, haben wir uns zu 50 Prozent an der M&T Expo Brazil beteiligt und führen die Messe zusammen mit dem dortigen Dachverband der Baumaschinenhersteller durch – es wird die größte Baumaschinenmesse Lateinamerikas. Damit erreichen wir mehr als 50 Prozent des südamerikanischen Markts für Baumaschinen.“

Die Vorbereitungen auf diesen Event sind schon weit vorangeschritten, als Stefan Rummel im Oktober 2016 Chris­tian Hirmer an dessen Stand auf der ExpoReal in München besucht. Die Hirmer Unternehmensgruppe ist mit ihren Immobilienengagements seit 2011 auf der Messe vertreten, „und natürlich gehe ich jedes Mal vorbei, um Hallo zu sagen und Neuigkeiten auszutauschen“, erzählt Rummel.

Fast nebenbei kommen die beiden auf Brasilien zu sprechen. Christian Hirmer schwärmt von seinen Erfahrungen beim Markteintritt in Brasilien und vom Bau des Campo Bahia, das als Unterkunft der deutschen Nationalmannschaft während der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien legendär werden sollte. Und er berichtet vom Unternehmernetzwerk LIDE, dessen Vorsitzender er heute in Deutschland ist und das ihm damals „unschätzbar wertvolle“ Unterstützung bot.

Stefan Rummel erzählt vom Joint Venture mit dem brasilianischen Baumaschinenverband. Und von den Herausforderungen, denen er sich beim Markteintritt gegenübersah. „Die direkte Art der Deutschen kommt in Brasilien nicht gut an“, lacht er. Vor jedem Business Talk stehe ein intensiver Small Talk. Mehrere ausgedehnte Essen und das Einbinden der Familie gehören ebenfalls zur Geschäftsanbahnung.

„Es geht in Brasilien eben immer auch um Vertrauen und eine gute persönliche Ebene, damit Geschäfte zu einem erfolg­reichen Abschluss kommen – das muss­ten wir erst lernen. Mit LIDE an unserer Seite hätten wir uns vielleicht so manche Schwierigkeit erspart.“

Im Gespräch wird schnell klar: LIDE und die Messe München haben das gleiche Ziel. Beide bringen Menschen zusammen, damit sich diese gegenseitig voranbringen. Und expandieren dabei kräftig.

53 Jahre nach der Gründung der Messe als regionaler Unternehmertreffpunkt organisiert Rummel heute 50 eigene Fachmessen, betreut jährlich über 50000 Aussteller und rund drei Millionen Besucher.

14 Jahre nach der Gründung von LIDE durch den Unternehmer João Doria verbindet das Netzwerk über 2000 Firmen in 20 Ländern auf fünf Kontinenten. Neben internationalen Top-Unternehmen wie Siemens, Coca-Cola, VW oder BMW sind auch deutsche Mittelständler intensiv im Netzwerk aktiv. „Das passt“, meint Stefan Rummel.

Noch im November 2016 trifft er die Geschäftsführerin von LIDE in Deutschland, Fabiana Oscari-Bergs, und bespricht mit ihr die Modalitäten einer Mitgliedschaft. „Einen Monat später waren wir dann schon beigetreten.“

Zwar kann er die konkreten Empfehlungen von LIDE bei der Auswahl erfahrener Rechtsanwälte und Berater für den Markteintritt in Brasilien nicht mehr nutzen, doch Rummel sieht ohnehin vor allem die langfristige Perspektive dieser Zusammenarbeit: „Unser Ziel ist es, alle unsere großen Messen und Themen, die wir in München haben, nach Brasilien zu exportieren. Dabei können wir künftig dann auf das LIDE-Netzwerk zugreifen. Ich verspreche mir davon vor allem Unterstützung im ausufernden brasilianischen Bürokratiedschungel und bei der Durchdringung der uneinheitlichen Steuergesetze. Das ist für uns eine Riesenchance.“

Auch Brasilien sollte profitieren. Denn was eine Messe bewegen kann, zeigen Zahlen aus Deutschland. Nach einer Studie des ifo-Instituts aus dem Jahr 2014 sichert die Messe München allein durch ihre Aktivitäten in der bayerischen Landeshauptstadt fast 25000 Arbeitsplätze. Aussteller und Besucher generieren pro Jahr einen bundesweiten Umsatz von 2,63 Milliarden Euro und erzeugen ein Steueraufkommen in Höhe von 490 Millionen Euro.

Ein ähnlicher Schub käme in Brasilien gerade recht. Nach der tiefen Rezession des Jahres 2016 und der zögerlichen Stabilisierung in den vergangenen zwölf Monaten erwarten die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds in den kommenden beiden Jahren wieder positive Wachstumsraten von 1,9 und 2,1 Prozent. Treiber sollen private Konsumausgaben und Investitionen – vor allem auch im Baubereich – sein.

Deshalb ist es durchaus schlüssig, dass die Baumaschinenmesse M&T Expo im Juni dieses Jahres den Startpunkt von Rummels Brasilien-Expansion setzt. „Brasilien ist das letzte Land der aufstrebenden BRIC-Staaten, das wir noch nicht mit einer Messe versorgen. Die Erfahrungen in China und Indien zeigen uns, wie besonders stark die Nachfrage nach Baumaschinen aus Deutschland ist. Und in Brasilien geht der Aufschwung ja gerade erst wieder los“, ist Rummel überzeugt.

Daraus wird schon klar – das ist erst der Anfang. „Wir kaufen gerade noch ein Unternehmen dazu – damit wir das Portfolio, das wir in München anbieten, künftig auch in Brasilien darstellen können.“ Stark und erfolgreich ist die Messe München vor allem im Bereich Baumaschinen, Umwelttechnologie, Logistik, Elektronik und Sport – bekannt sind die Leitmessen bauma, IFAT und die Sportmesse ISPO. „In diesen Branchen haben wir die besten Kontakte zu deutschen Firmen, die ganz überwiegend auch international ausstellen“, sagt Rummel.

Dies, ist Rummel überzeugt, werde dann wiederum Rückwirkungen auf den Heimatmarkt haben. „Mit unserem neuen Standort im Wachstumsmarkt Brasilien entwickeln wir auch unsere Weltleitmessen in München weiter. Insbesondere die bauma wird vom neuen internationalen Netzwerk profitieren.“

Die konkrete Strategie sei es, den Markt in Brasilien nach den Themen zu screenen, in denen bereits ein großes Indus­trienetzwerk und Industrie-Know-how bestehe. „Dann schauen wir, ob es da schon jemanden im Markt gibt, mit dem wir vielleicht zusammenarbeiten können. Da sind wir relativ offen.“

Rummel plant auch, die Mitglieder des LIDE-Netzwerks zur M&T Expo einzuladen. „Sobald sich unser zwölfköpfiges Team vor Ort eingearbeitet und bewährt hat, werden wir dann sehr intensiv in die Zusammenarbeit einsteigen. Wir brauchen die Erfahrung des Netzwerks in ganz Südamerika und wollen beispielsweise LIDE-Veranstaltungen in unsere Aktivitäten integrieren – sowohl in Brasilien als auch in München.“

Möglichkeiten des Austausches seien Tagungen oder Kaminabende. „Wir haben beispielsweise die Idee, einen Business Lunch zum Thema Digitalisierung für die Baumaschinenindustrie anzubieten“, erläutert Stefan Rummel.

Dreh- und Angelpunkt ist dabei die gegenseitige Verzahnung hochkarätiger Kontakte. „Durch unsere Größe und die Vielfalt der Mitglieder können wir allen sehr persönliche Gespräche mit hoher Qualität organisieren“, macht Fabiana Oscari-Bergs klar. Für die Eröffnung der M&T Expo konnte das LIDE-Team sogar den amtierenden Bürgermeister São Paulos gewinnen – João Doria, LIDE-Gründer und weltweit erfolgreicher Medienunternehmer. Stefan Rummel ist schon voller Vorfreude: „Das ist ein toller Start und ein großer Imagegewinn für uns.“

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Umdenken – Investieren in Zeiten steigender Zinsen.

„Die Welt hat sich grundlegend geändert. Kapitalanleger müssen sich von vielen Strategien verabschieden, die in den letzten acht, neun Jahren an den Märkten funktioniert haben“, macht Stefan Scheurer (oben), globaler Kapitalmarkt­stratege bei Allianz Global Investors, klar. Angesichts des weltweiten Konjunkturbooms würden die Inflationsraten nun langsam ansteigen. „Ist Ihr Portfolio dann noch richtig aufgestellt?“ fragt Scheurer: „Wissen Sie, wo künftig die Chancen liegen? Und wo die Gefahren für Ihr Vermögen lauern?“

Die Antwort auf diese Fragen gibt der Kapitalmarktexperte am 6. Juli 2018 in der brasilianischen Botschaft in Berlin.

„Wir werden dort eine exklusive Veranstaltung zum Thema ,Intelligent Investieren in Zeiten steigender Zinsen‘ durchführen“, informiert Fabiana Oscari-Bergs, Geschäftsführerin von LIDE Deutschland, „denn diese Informationen sind für alle Unternehmer wichtig, die einen Teil ihres Vermögens an den Börsen investiert haben.“

In den letzten Jahren, so Scheurer, hätten die Notenbanken weltweit sieben Billionen Dollar in die Kapitalmärkte gepumpt und dafür Anleihen gekauft. „Nun erreicht die Liquiditätsschwemme ihren Höhepunkt. Wird die Unterstützung der Anleihemärkte geringer, dürften die Zinsen anziehen. Anlegern drohen bei diesen Papieren dann Kursverluste.“

In einem Umfeld steigender Zinsen müssen sich Anleger aber breiter aufstellen. Scheurer wird daher in seinem Vortrag nicht nur die Basis-Anlageklassen Aktien und Renten betrachten, sondern auch alternative Investments beleuchten – Infrastruktur, Produkte, die unabhängig von der Kapitalmarktentwick­lung einen absoluten Ertrag anstreben, oder auch Private Equity. „All diese Assetklassen haben ihre Vorzüge und Nachteile. Es kommt daher auf die richtige Kombination an.“

Auch in der neuen Welt, fährt der Profi fort, würden Aktien eine wichtige Rolle spielen. „Mit Dividenden lassen sich stabile Kapitaleinkünfte erzielen. Ich werde die einzelnen Märkte unter die Lupe nehmen und dabei auch die Schwellenländer analysieren, die von einer positiven Weltkonjunktur und steigenden Rohstoffpreisen profitieren.“

Weil viele Unternehmer eine entspannte Kapitalanlage suchen, die mit wenig Aufwand verbunden ist, wird der Profi auch das Ins­trument Multi-Asset-Fonds genauer vorstellen. „Diese Vehikel können in alle verfügbaren Anlageklassen investieren, alternative Investments nutzen und die Gewichte der einzelnen Anlagen so variieren, dass eine bestimmte Rendite mit möglichst geringem Risiko erzielt wird.“ Wem dies noch zu riskant ist, der könne in seinem Mandat zusätzlich eine individuelle Verlustgrenze vereinbaren, die dann strikt eingehalten würde. „Wie das genau funktioniert, erkläre ich Ihnen in Berlin“, kündigt Stefan Scheurer an.

// Interessante Events von LIDE

04.06.2018. Frankfurt am Main

Im Hause der FAZ berichtet die Messe München über ihre Aktivitäten in Brasilien.

06.07.2018. Brasilianische Botschaft, Berlin

„Intelligent Investieren in Zeiten steigender Zinsen.“ Im Rahmenprogramm bekommen die Gäste die Möglichkeit eines Besuchs der Fashion Week.

// Wie nehme ich teil?

Anmeldung bis zum 17.05.2018 erbeten unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fabiana Oscari-Bergs – Geschäftsführerin LIDE Deutschland: +49 (0) 89 24 20 402 90

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®

Sonderveröffentlichung:

LIDE Deutschland GmbH

Kardinal-Faulhaber-Str. 10/04. OG

80333 München

Tel.:  +49 (0) 89 2420402-90

www.lidedeutschland.com

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