Mehr private wealth.

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EditorialSehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Leserinnen und Leser,

schon immer gilt als unsere oberste Maxime, private wealth konsequent an Ihren Interessen auszurichten. Im vergangenen Jahr signalisierten Sie uns, dass sich Ihr Anlageverhalten und deshalb auch Ihr Informationsbedürfnis in zwei Punkten verändert hat.

Sie legen erstens mehr Gewicht auf das, was Sie selbst „bleibende Werte“ nennen. Dabei geht es vor allem um Kunst in allen Facetten. Sie möchten stärker als bisher die Themen Investment, Lebensart und Vergnügen miteinander verknüpfen. 

Wir haben deshalb dafür einen speziellen Bereich geschaffen, den sie ab Seite 78 finden. 

Zweitens setzen Sie verstärkt auf direkte unternehmerische Beteiligungen. Und darauf, dort Ihr eigenes Know-how einzubringen. Die Geschichte über die Faszination Wagniskapital auf Seite 66 trägt diesem Interesse schon Rechnung. Sie ist aber erst der Anfang. Wir sind im Begriff, eine Plattform zu schaffen, auf der private-wealth-Leser künftig gemeinsam direkt in ausgewählte mittelständische Unternehmen und Start-ups investieren können. In der Juni-Ausgabe werden wir Ihnen diese konkret vorstellen.

Die Veränderungen im Anlageverhalten haben offenbar auch mit der aggressiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank zu tun. Lange galt es als ehernes Gesetz, dass Zinsen nicht negativ sein können. Warum sollte jemand, der Geld verleihen möchte, dem Schuldner etwas dafür bezahlen, dass er es nimmt? Heute weisen zwei Drittel aller Bundesanleihen negative Renditen auf. In sieben weiteren europäischen Ländern gibt es ebenfalls Minuszinsen. Und eine dänische Bank hat bereits angekündigt, sie wolle künftig negative Hypothekenzinsen anbieten. Geld leihen, ein Haus kaufen und dafür von der Bank bezahlt werden? Jetzt warten wir noch auf Lombardkredite mit Negativzins als zusätzlichen Anreiz für Aktienkäufe.

Als logische Folge gewinnen Investitionen in Sachwerte immer mehr an Bedeutung. Doch geben wir uns keinen Illusionen hin: Das ist der Stoff, aus dem gigantische Finanzblasen gemacht werden. Sie dürften größer und größer werden, solange eine Rezession ausbleibt und die Firmenergebnisse steigen. Unsere Börsenindikatoren haben darum schon im Dezember 2014 neuerlich grünes Licht gegeben (www.private-wealth.de, Benutzerkennung: privatewealth, Passwort: Spannung). Wieder einmal lautet das Motto: Wenn die Musik spielt, musst du tanzen. Aber wieder einmal bleibt ein ungutes Gefühl. Denn je weiter wir dieses Spiel treiben, desto unausweichlicher kommt irgendwann die nächste Krise. Und das wäre dann eine echte Draghödie.

Herzlichst,

unterschrift-kmKlaus Meitinger
Chefredakteur

unterschrift-eckesMoritz Eckes
Herausgeber

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80639 München

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