Der High-Noon-Moment.

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thumb-EditorialSehr geehrte Damen und Herren, Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt Situationen, da tauchen diese alten Filmbilder auf. Von Sekundenzeigern, die quälend langsam, aber unerbittlich in Richtung zwölf Uhr schleichen. In denen jeder weiß, dass sich bald, sehr bald etwas Wichtiges entscheiden muss.

Das nächste Jahr hält so einen High-Noon-Moment bereit. Im Mittelpunkt steht Europa. Lange sah es so aus, als würde die Wirtschaft in Euroland die Kurve bekommen. Seit ein paar Monaten weisen die Frühindikatoren aber nun wieder deutlich nach unten. Kommt die Rezession zurück?

In den Analysen der meisten Volkswirte taucht das R-Wort nicht auf – fast, als wäre es ein böses Omen, dies auszusprechen. Stattdessen glauben sie felsenfest an eine Beschleunigung des Wachstums im nächsten Jahr, getrieben durch Impulse aus den USA, angeschoben von einem stärkeren Dollar und vor allem gestützt durch die Europäische Zentralbank. Wachstumssorgen werde diese ganz einfach in einem Meer aus Liquidität ertränken. Kann das wirklich funktionieren? Der Präsident des ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, schürt im Interview massive Zweifel an der Wirksamkeit und der Rechtmäßigkeit der Politik der Europäischen Zentralbank. Ist es gar möglich, dass Kaiser Mario gar keine Kleider trägt?

In den kommenden Monaten werden wir es sehen. Hält der wirtschaftliche Abwärtstrend an, wird 2015 für Unternehmer und Anleger extrem spannend. Denn dann, erklärt Peter Haller, Gründer von Serviceplan, werden Märkte neu verteilt. Und für Investoren bieten sich die Kaufgelegenheiten, die – nach vorn gedacht – überdurchschnittliche Renditen versprechen.

Darauf gilt es, vorbereitet zu sein. Vor einem Jahr hatten wir an dieser Stelle zum Umdenken angeregt. Im Sommer rieten wir dann konkret, bei der Kapitalanlage von Angriff auf Verteidigung umzuschalten. Denn wenn sich große Chancen bieten, muss Liquidität vorhanden sein, um diese auch ergreifen zu können. Cash ist eben fesch, flachste ein Mitglied unseres Netzwerks unlängst. Wir werden die aktuelle Situation wie immer regelmäßig unter www.private-wealth.de kommentieren. Bleiben Sie gelassen, bis sich echte Opportunitäten ergeben. Beim Showdown war es schon immer gesünder, zuzusehen und nicht den Helden zu spielen.

Herzlichst,

unterschrift-kmKlaus Meitinger
Chefredakteur

unterschrift-eckesMoritz Eckes
Herausgeber

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