Opinionleader

  • Andreas Rödder

Die europäische Krise als Chance.

thumb Opinionleader europyramide 2Wie konnte der Euro, der doch als Friedensprojekt geplant war, den größten Unfrieden seit Jahrzehnten in Europa bringen? Andreas Rödder, Professor für Neueste Geschichte, denkt über die Zukunft Europas nach.

„Die Frage des Baus des europäischen Hauses unter irreversibler Einbindung des mit Abstand stärksten Landes, Deutschland, ist die Frage von Krieg und Frieden im 21. Jahrhundert.“ Helmut Kohls Aussage aus dem Februar 1995 zeigt, dass die Europäische Währungsunion noch eine zweite Zielrichtung besaß: die Einbindung Deutschlands, insbesondere nach der Wiedervereinigung. Der Euro war allerdings nicht, wie oft gesagt wird, der Preis für die deutsche Einheit, denn er war schon vor dem Fall der Mauer grundsätzlich beschlossen worden.

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  • Roger Bootle

Vom Brexit und der Zukunft der EU.

Im Mai wählt Großbritannien. „Das Ergebnis ist offen wie selten zuvor und der Ausgang wird weitreichende Konsequenzen für das Verhältnis zur Europäischen Union haben“, erklärt Roger Bootle, Capital Economics.

Überall an den Märkten wird derzeit wild darüber spekuliert, welche Effekte der Linksruck in Griechenland auf die europäischen Finanzmärkte haben dürfte. Dabei ist das gar nicht so schwer zu beurteilen. Die ökonomischen Tatsachen sind schließlich seit einigen Jahren bekannt.

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  • Prof. Christoph Schmidt

Fitnessprogramm für Deutschland.

Opinionleader„Wir haben derzeit keine ausgeprägte Investitionsschwäche“, meint Prof. Christoph Schmidt, RWI-Präsident und Vorsitzender des Sachverständigenrates: „Aber wir müssen uns anstrengen, damit wir künftig keine bekommen.“

In Deutschland wird momentan in Politik und Öffentlichkeit sehr engagiert darüber gesprochen, wie es um die Investitionen bestellt ist. Der Hintergrund ist klar: Wir hatten eigentlich erwartet, dass es 2014 einen stabilen Aufschwung geben würde – mit mehr Investitionen. Heute sehen wir stattdessen eine Eintrübung der wirtschaftlichen Lage. Da ist es selbstverständlich zu fragen: Welche Hebel haben wir, um diese Lage wieder zu verbessern?

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  • Moritz Eckes

Glückliches Deutschland.

Vor zehn Jahren dominierte Pessimismus das Lebensgefühl in Deutschland. Fünf Millionen waren arbeitslos, Angst vor Globalisierung und Sorge vor Strukturwandel prägten die Diskussionen. Seither hat sich die Selbst- wie auch die Fremdwahrnehmung völlig verändert. Deutschland ist zum Kraftwerk der Weltwirtschaft geworden. Es hat sich in ein europäisches Gravitationszentrum verwandelt – wirtschaftlich, aber ebenso politisch. Auch wenn die britische Zeitschrift „Economist“ Deutschland als „widerwilligen Hegemon“ bezeichnet – nichts geht ohne ein deutsches Ja und kein anderes Land hat die finanzielle Stärke, die immer noch schwache europäische Wirtschaft zu stabilisieren. Welches Potenzial Deutschland hat, zeigt ein Blick auf die Statistik. Die Industrie ist international in herausragendem Maße wettbewerbsfähig.

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