• Sonderveröffentlichung: Rödl & Partner GbR

Der Schlüssel zum Erfolg.

Roedl 107276875Beratung. Information ist der Anfang von allem. Deshalb schafft Alexander Etterer mit seinem digitalen Reporting einen informativen, strukturierten Überblick über das Gesamtvermögen der Mandanten von Rödl & Partner. Diese Daten sind nicht nur Schlüssel für erfolgreiches Vermögensmanagement, sondern helfen auch bei steuerlichen Fragen oder bei der Nachfolgeplanung.

„Es gibt da diesen einen Satz, der bei jedem Gespräch mit Mandanten schon mindestens einmal gefallen ist – ich wünsche mir eine proaktive Beratung“, erzählt Elke Volland, bei Rödl & Partner für die Nachfolgeplanung zuständig. „Damit ist gemeint, dass wir Vorschläge machen, Optimierungspotenziale ausloten, individuell passende Informationen liefern sollen. Das hört sich so selbstverständlich an. Es ist aber extrem schwierig. Denn dazu brauchen wir einen kompletten Überblick über das Vermögen – aktuell, umfassend verlässlich. Und das hat kaum jemand.“ Üblicherweise mandatieren vermögende Investoren drei bis sechs Banken im In- und Ausland, weil sie ihr liquides Vermögen diversifiziert verwalten lassen möchten. Dazu kommt häufig eine Reihe illiquider Anlagen – geschlossene Beteiligungen, Private Equity, Kunst, Immobilien, besondere Automobile, Wein, Balsamico oder Whiskeyfässer.

„Natürlich erstellen diese Banken turnusgemäß ein Reporting. Aber es ist in der Regel oberflächlich, nicht verständlich aufbereitet, nicht konsolidiert, nicht aktuell. Mit dieser Zahlen- und Datenbasis ist nur reaktive Beratung möglich“, macht Alexander Etterer, Leiter der Fachabteilung Wealth, Reporting & Controlling bei Rödl & Partner, klar. Deshalb wirbt Etterer seit Jahren unermüdlich für ein professionelles Vermögensreporting bei wohlhabenden Familien und vermögenden Privatleuten. „Mit einem digitalen Vermögensreporting lässt sich eine ganz andere Tiefe erreichen. Und dank unserer strengen Berufsgrundsätze, wie Unabhängigkeit, Verschwiegenheit, Gewissenhaftigkeit, Professionalität, Objektivität und Integrität sowie Provisionsverbot, sind derart sensible Daten bei uns auch sicher.“

Schon der Aufbau der Reportings, so Etterer, habe für die Mandanten zählbaren Nutzen. „Wenn wir den Bestand erfassen, analysieren wir ja auch die Vermögensverwaltungsverträge samt Anlagerichtlinien. Stellen wir dabei fest, dass zu hohe Kosten anfallen, kann ich sofort tätig werden, zum Beispiel bei Fondskäufen günstige Tranchen für institutionelle Investoren anstelle teurer Retail-Tranchen vereinbaren. Allein das kann schon 0,5 bis 0,8 Prozent jährlich sparen. Bezahlt der Mandant dann noch einmalige Agios für Fondskäufe durch seine Bankberater, verringert sich die Gebührenbelastung in der Dimension zwischen drei bis fünf Prozent“, rechnet Etterer vor.

Deutliche Schwächen in den Anlagerichtlinien fallen ebenfalls im sogenannten Onboarding-Prozess auf und können sofort behoben werden. „Und weil das   > Reporting digital erfolgt, schafft es die Voraussetzung, sehr zeitnah, bis hin zu in Echtzeit, zu navigieren und zu informieren“, fährt Etterer fort.

Richtig aufgesetzt wird dieses Reporting zur zentralen Informations-, Überwachungs-, Kontroll- und Steuerungseinheit für Vermögende. Und zur wertvollen Datenquelle für alle Mitglieder der Family-Office-Gruppe bei Rödl & Partner.

Tatsächlich leisten Etterers Daten schließlich auch mit Blick auf die Erstellung der Einkommensteuererklärung sowie die fortlaufende Berechnung der latenten Belastung mit Erbschaft- und Schenkung­steuer wertvolle Dienste. „Jeder im Haus hat die benötigten Informationen individuell konfiguriert immer griffbereit zur Verfügung. Jeder holt sich die gleichen Unterlagen, zum Beispiel über ein zentrales Dokumenten-Management-System, und bearbeitet aber unabhängig voneinander seine fachspezifischen Themenfelder damit. Das sorgt für einen enormen Effizienzgewinn“, erläutert Etterer.

So kann beispielsweise seine Partner-Kollegin Ellen Ashauer-Moll den Steuerbericht und weitere Informationen aus der Kapitalanlagenbuchhaltung sofort für die Erstellung der persönlichen Steuererklärung nutzen. Anna Luce weiß, dass Fehlerquellen eliminiert sind, die sonst bei der Übertragung internationaler Daten auftreten können. Und kann bei der steuerlichen Strukturierung von internationalen Vermögen auf verlässliche Grundlagen bauen. Und Elke Volland ist in der Lage, blitzschnell den Nachfolgeprozess zu optimieren.

Alexander Etterer selbst setzt auf dem hoch transparenten Reporting das laufende Vermögenscontrolling auf. „Reporting und Controlling sind ja eng verzahnt. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass Risiken vorgebeugt wird und eine rationale, zielorientierte und verständliche Bewirtschaftung des Vermögens möglich ist. Mehr können wohlhabende Familien nicht tun, um ihr Vermögen langfristig zu sichern und zu mehren.“

„Das ist eine klassische Win-win-Situation. Der Mandant spart Zeit und Nerven, weil er sich nicht damit befassen muss, uns die nötigen Zahlen und Daten zur Verfügung zu stellen. Und wir können uns auf die proaktive Beratung konzentrieren“, sagt Elke Volland und macht dies an einem Beispiel deutlich: „Einer meiner Mandanten denkt schon länger über die Nachfolgeproblematik nach. Als im März 2020 die Aktienkurse kollabierten, konnte ich in Echtzeit verfolgen, wie sich sein Depot, das er seinen drei Kindern vererben möchte, im Wert fast hal­biert hatte. Ein Anruf genügte, und wir haben innerhalb eines Tages Schenkungen zum extrem niedrigen Kurswert organisiert. Stand heute – nach der Kurserholung hat das eine halbe Million Euro an Schenkungsteuer gespart.“  ®

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Den Wegzug optimieren.

Der Fall:

Das mittelständische Unternehmen wurde vor einiger Zeit in die Hände der nächsten Generation gegeben. Diese will das Unternehmen zwar behalten und weiterführen, aber nicht unbedingt in der Geschäftsführung aktiv sein. Sie zieht sich zurück auf die Rolle eines aktiven Gesellschafters und baut sich über eine Beteiligungsgesellschaft nebenher noch einen zusätzlichen Vermögensstock auf.

Die junge Generation ist deutlich weniger regional verwurzelt. Zwei der drei Geschwister entscheiden sich, im Ausland zu studieren, zu leben und dort dann auch zu arbeiten.

Die Herausforderung:

„Mit dem Umzug ins Ausland stellt sich die Frage der Wegzugsbesteuerung“, erklärt Anna Luce, bei Rödl & Partner für die steuerliche Optimierung derartiger Sachverhalte zuständig: „Es gilt, das Vermögen so zu strukturieren, dass diese möglichst keine Anwendung findet.“

Die Lösung:

Voraussetzung für ein vernünftiges Ergebnis, macht Anna Luce klar, ist ein vollständiger Überblick über das Vermögen. „Und zwar zu einem möglichst aktuellen Stand, was Umfang und Werte angeht.“

Das hört sich trivial an. „Ist es aber in der Realität nicht. Ist das Vermögen sehr kleinteilig angelegt, wird oft etwas vergessen. Ein Bankkonto. Ein Depot. Eine kleine GmbH-Beteiligung. Das kann eine Besteuerung auslösen.“

Ein digitales Vermögensreporting bildet sowohl die rechtliche Struktur des Vermögens als auch die Verkehrswerte und Anschaffungskos­ten ab. Es ist der Schlüssel zu einer optimalen Beratung. Bei Mandanten, die über kein derartiges Tool verfügen, ist eine Beratung sehr viel aufwendiger und fehlerbehafteter.

Beim Wegzug gilt der Grundsatz: Vermögensgegenstände gelten als verkauft, ohne dass sie tatsächlich veräußert werden. Auf diesen fiktiven Verkaufserlös können dann Steuern fällig werden. „Deshalb macht es zum Beispiel einen großen Unterschied, ob ein Konto direkt auf den Steuerpflichtigen lautet oder ob das Konto von einer Beteiligungs-GmbH gehalten wird, die dem Steuerpflichtigen dann wieder gehört. Die Beteiligungs-GmbH unterliegt der Wegzugsbesteuerung. Sie wird als verkauft angesehen. Lautet das Konto dagegen direkt auf den Steuerpflichtigen, kann er eventuell sogar wegziehen, ohne dass eine Steuer entsteht. Das macht einen riesigen Unterschied.“

Weiß der Berater genau, in welcher Form das Vermögen vorliegt, kann er dieses vor einem Wegzug so strukturieren, dass möglichst wenig davon steuerpflichtig wird. „In unserem Fall der Beteiligungsgesellschaft könnte vorher eventuell ein Teil ausgeschüttet werden. Oder ich baue die Beteiligungsstruktur ganz anders auf. Ich kann Vermögen auch bewusst in Deutschland verstricken, also rein steuerlich zurücklassen“, erklärt Luce.

„Wir können mit den Gesellschaftsformen und Strukturen also spielen, um bewusst eine Wegzugsbesteuerung auszulösen oder eben nicht. Zusätzlich müssen natürlich auch die steuerlichen Gegebenheiten im Zuzugsland geprüft werden. Ziel ist stets, dem Mandanten die Flexibilität zu geben, die er sich wünscht. Das Thema Steuern sollte niemals den Lebensplänen im Wege stehen“, schließt Anna Luce.

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Die Rückkehr nach Deutschland organisieren.

Der Fall:

Die Tochter eines deutschen Unternehmers lebt schon länger mit einer Greencard in den USA. Sie leitet dort eine Tochtergesellschaft des Familienunternehmens. In der Vergangenheit hat sie bei ihren US-Bankverbindungen Vermögen aufgebaut und auch Beteiligungen an Limited Partnerships gezeichnet. Nun soll sie in die Geschäftsleitung der Holding in Deutschland aufsteigen.

Die Herausforderung:

„Durch die Rückkehr wird die Tochter in Deutschland steuerpflichtig. Sie möchte aber die Bankverbindungen und das Vermögen in den USA belassen. Das ist eine schwierige Situation, weil US-Banken in der Regel keine deutschen Steuerreports erstellen. Und weil bei Beteiligungen in den USA und in Deutschland andere Regeln gelten“, verdeutlicht Ellen Ashauer-Moll, bei Rödl & Partner für die Besteuerung von Kapitalanlagen zuständig.

Die Lösung:

„Zunächst gilt es, alle Daten zu erheben und dann in Formate umzuwandeln, die wir bei der Steuererklärung verwenden können. Dies ist sowohl für uns als auch für die Mandantin, die oftmals gerade die Daten bezüglich der Ausschüttungen ihrer Beteiligungen speziell anfordern muss, extrem aufwendig“, erläutert Ashauer-Moll. So sei es zum Beispiel unumgänglich, insbesondere alle Wertpapiertransaktionen zeitpunktbezogen in Euro umzurechnen.

„Ein digitales Vermögensreporting ist deshalb gerade bei internationalen Mandaten ein Segen“, erklärt die Expertin: „Die Unterlagen sind vollständig und die Bewegungen lückenlos in Euro dokumentiert. Ich kann dann fast auf Knopfdruck Steuerreportings liefern. Und ich sehe sehr schnell, ob wir einen Vorgang speziell prüfen müssen.“

Solche Prozesse tauchen in diesem Fall öfter auf. „Die Mandantin hatte in den USA ja in Beteiligungen investiert. Je nachdem, ob es sich aus deutscher Sicht um eine Kapitalgesellschaft oder eine Personengesellschaft handelt, ist die steuerliche Behandlung unterschiedlich. Zum Beispiel hängt von dieser Rechtsformbetrachtung ab, ob Ausschüttungen in Deutschland steuerpflichtig sind oder ob wir die US-Quellensteuer anrechnen können. Aus der reinen Kontenbewegung wären nicht ersichtlich, woher die Ausschüttungen kommen. Ein Reporting hilft da sehr“, erläutert Ashauer-Moll.

Kritisch ist zudem der gesamte Bereich der Kapitalmaßnahmen: „In den USA kommt es häufig zu Spin-offs und dann im Anschluss zu Aktieneinlieferungen in die Depots. In den USA ist dies oft steuerfrei. In Deutschland bedarf es allerdings immer einer gesonderten Betrachtung“, erklärt Ashauer-Moll. „Als Sachausschüttung wäre dies zum Beispiel in Deutschland steuerpflichtig, in Form einer Kapitalherabsetzung aber steuerneutral. Im Rahmen des Vermögensreportings kann hier zeitnah parallel eine steuerliche Beurteilung erfolgen. Etwaige Kapitalmaßnahmen des Unternehmens der Mandantin begleiten wir natürlich von Anfang an.“

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Mit einem digitalen Vermögensreporting Risiken reduzieren.

Der Fall:

Ein 52-jähriger Mandant hat seine Firma verkauft und einen hohen zweistelligen Millionenbetrag nach Abzug aller Steuern erlöst. Nach dem Erwerb einer Immobilie beauftragte er zwei Vermögensverwalter, auf zwei Wertpapierdepots den restlichen Teil des liquiden Vermögens zu bewirtschaften. Da beide Vermögensreportings eine nur geringe Informationstiefe aufwiesen und teilweise unverständlich waren, sucht er nun einen unabhängigen Reporting- und Controlling-Dienstleister.

Die Herausforderung:

„Umfassendes und verständliches Reporting ist die Grundlage für Information, Vergleichbarkeit und Verständnis“, erklärt Alexander Etterer. „Controlling ist nicht nur der Blick in den Rückspiegel, entscheidend ist immer der Blick nach vorn. Der Mandant muss wissen, was er in seinem Portfolio hat und wann das Risiko für ihn steigt. Nur dann hat er eine verlässliche Grundlage für seine Entscheidungen.“

Die Lösung:

„Digitales Reporting ist die Grundlage eines erstklassigen Controllings. Von der Informationsqualität hängt ab, ob die richtigen Schlüsse gezogen werden können. Wir erfassen alle Transaktionen, speichern alle Zahlen, Daten und Fakten zu den einzelnen Wertpapieren, konsolidieren diese und stellen sie nahezu in Echtzeit zur Verfügung. So hat der Mandant eine verlässliche Informationsbasis, wenn es darum geht, schnell zu handeln. Außerdem kann er die Leistung des Verwalters verstehen, im Vergleich zu einer Benchmark messen sowie anhand von anderen Risikokennziffern bewerten“, verdeutlich Etterer.

Risikomanagement funktioniere eben nur, wenn die Risiken auch bekannt seien. „Wir verstehen uns deshalb auch als Übersetzer oder Dolmetscher der Arbeitsleistung von Vermögensverwaltern. Wir liefern Transparenz und Information ohne Interessenskollisionen. Wenn es zum Beispiel Veränderungen in der Bonität von Wertpapieren gibt oder wenn sich die Kurse derivativer Produkte wichtigen Marken nähern, muss der Mandant dies wissen. Wir informieren, wenn irgendwo ein Fondsmanager wechselt oder ein Vermögensverwalter die Anlagestrategie verändert. Und wir weisen darauf hin, wenn sich an den Kapitalmärkten dunkle Wolken bilden. Vor allem aber: In schwierigen Situationen wird nicht beruhigt, sondern Klartext gesprochen“, zählt Etterer auf.

Oberstes Ziel sei es dabei, Mandanten vor nachhaltigen Verlusten zu bewahren. „Auf Wunsch sind wir auch bei den Gesprächen mit dem Vermögensverwalter dabei – als verlängerter Arm unseres Mandanten, als Übersetzer,  konstruktiv kritischer Geist und Honorarverhandler.“

Im weiteren Verlauf der Geschäftsbeziehung müsse dann kontrolliert und überwacht werden, ob die Vereinbarungen mit Bank und Vermögensverwalter auch tatsächlich eingehalten werden. „Dazu brauche ich ebenfalls ein digitales, konsolidiertes Reporting. Denn es geht darum, die Handschrift des Vermögensverwalters zu erkennen, zu lesen und zu verstehen. Wie verändern sich die Anlagequoten tatsächlich? Wie aktiv ist er? Wie stark verändert er das Risiko? Wie hoch sind die maximalen Rück­schläge? Wie lange dauert die Erholung? „Um ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob der jeweilige Vermögensverwalter tatsächlich der richtige ist, brauchen Mandanten schnelle und umfassende Auswertungen“, folgert Etterer. Nur wenn klar sei, wie der jeweilige Vermögensverwalter in der Praxis tatsächlich arbeitet, lasse sich das gesamte Depot nach vorn besser steuern.

„Ein Reporting von einem bankunabhängigen Dienstleister, der Herr über alle Zahlen ist, macht es möglich, ein Depot wie eine Zwiebel bis auf den Kern zu analysieren“, schließt Alexander Etterer, „das typische Bankreporting dagegen öffnet meistens nur die Schale.“

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Die Nachfolge vorbereiten.

Der Fall:

Ein Unternehmer – 60 Jahre alt, verheiratet, drei erwachsene Kinder – besitzt neben seinem Unternehmen vor allem Anleihen, Aktien und Immobilien. In letzter Zeit beschäftigt er sich immer wieder mit der Frage, was passiert, wenn ihm plötzlich etwas zustößt.

Die Herausforderung:

„Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Erben die zu erwartende Erbschaftsteuer auch bezahlen können. Oder sind sie zu Notverkäufen gezwungen – im schlimmsten Fall zu einem ungünstigen Zeitpunkt“, erläutert Elke Volland. „Oft ist die Unsicherheit darüber sehr groß und führt zu der Sorge, dass sich die Erben den Erbfall vielleicht überhaupt nicht leisten können.“

Die Lösung:

Im ersten Schritt spricht Elke Volland darüber, wer konkret was bekommen soll. „Danach geht es dann um das Liquiditätsmanagement. Dabei setze ich gern auf das digitale Vermögensreporting auf. Es bietet auf Knopfdruck eine komplette Übersicht über die bestehenden Vermögensverhältnisse. Durch unsere fachliche Erweiterung des Reportingsystems um erbschaftsteuerliche Kennzahlen kann ich sofort und zu Realtimekursen bewertet sehen, welche Erbschaft­steuerbelastung in diesem Moment auf die Mandanten zukäme.“

Ein vollständiger, aktueller Überblick über den dann anfallenden Liquiditätsbedarf ist aber erst der Anfang einer Beratung. „Unser Ziel ist es ja, im nächsten Schritt proaktiv Vorschläge zu machen“, erklärt Volland.

Im vorliegenden Fall hat der Mandant sehr stark in Immobilien investiert. Werden diese im Privatvermögen gehalten, bekommen die Kinder zwar Freibeträge. Das war es dann aber auch. Eine bessere Alternative sei es unter Umständen, die Immobilien in einem Wohnungsunternehmen, zum Beispiel einer GmbH & Co. KG, zu bündeln. „Die Immobilien befinden sich dann nicht mehr im Privatvermögen, sondern sind steuerliches Betriebsvermögen. In diesem Fall erreiche ich eine steuerliche Begünstigung. Anteile an einem derartigen Wohnungsunternehmen können schließlich unter gewissen Voraussetzungen komplett erbschaft- oder schenkungsteuerfrei übertragen werden“, erklärt die Expertin.

All dies lasse sich mithilfe des digitalen Vermögensreportings auf einer aktuellen Bewertungsbasis per Knopfdruck durchspielen. „Wir haben im Reporting einen speziellen Bereich nur für die Erbschaftsteuer geschaffen. Dort sind alle relevanten Daten gespeichert – zum Beispiel Baujahr, Nutzung, Größe der Immobilie und vieles mehr. All diese Informationen sind ja relevant für die spätere Feststellung des Werts der Immobilie, mit dem diese dann in den Nachlass und die Berechnung der Erbschaftsteuer einfließt. Mithilfe des Reportings können wir unterschied­­lichs­te Varianten simulieren und dem Mandanten so eine perfekte Entscheidungsgrundlage liefern“, erklärt Volland.

Das Hauptaugenmerk der Beratung, fährt Volland fort, liege ja auf der Schenkung, der Übertragung von Vermögensgegenständen zu Lebzeiten. „Mit den Daten aus dem Reporting kann der Mandant sehr genau steuern, wann der optimale Zeitpunkt für eine Schenkung gekommen ist“, erläutert Elke Volland und folgert: „Diese Flexibilität und Reaktionsmöglichkeit ist besonders bei den liquiden Vermögensgegenständen bares Geld wert.“

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Sonderveröffentlichung:

Rödl & Partner GbR; www.roedl.de

Äußere Sulzbacher Straße 100,

90491 Nürnberg

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