• Sonderveröffentlichung: LIDE Deutschland GmbH

„Mit starken Partnern geht alles.“

thumb LIDE campobahia wall 2Netzwerk. Beim Bau des deutschen WM-Quartiers Campo Bahia haben Christian und Christiane Hirmer erlebt, dass die richtigen Kontakte entscheidend sind, um als Ausländer in Brasilien Erfolg zu haben: „Nur dank des Unternehmernetzwerks LIDE konnten wir dieses ­Projekt in der extrem kurzen Zeit verwirklichen.“ Diese Kontakte möchte das Unternehmerpaar nun anderen deutschen Unternehmern öffnen.

„Es wurde ja schon viel darüber geschrieben, dass der Geist von Campo Bahia wesentlich zum WM-Titel beigetragen hat“, überlegt Christian Hirmer: „Sollte die Unterkunft der Nationalmannschaft wirklich einen Anteil am vierten deutschen Stern haben, dann gebührt einiges davon auch dem brasilianischen Unternehmernetzwerk LIDE.“

LIDE wurde vor zwölf Jahren vom brasilianischen Medienunternehmer Joao Doria gegründet. „Doria kannte privat sehr viele Unternehmerinnen und Unternehmer. Diese wollte er zusammenbringen, damit sie gemeinsam noch stärker werden können“, erinnert sich Hirmer und erzählt dann eine fast unglaubliche Geschichte – wie aus einem kleinen Immobilienabenteuer ein riesiges Projekt und eine fast unlösbare Entwicklungsaufgabe wurde, die dann in einem echten Sommermärchen endete: „Unser Motto für das Campo Bahia war ja von Anfang an ,Catch your dream‘ – es sollte ein Platz sein, an dem die eigenen Träume wahr werden. Dass das funktioniert hat, ist tatsächlich ein kleines Wunder“, erzählt Christiane Hirmer.

Begonnen hat der Traum eigentlich ganz unspektakulär. Christian Hirmer leitet seit der Übergabe des Familienunternehmens nicht nur den kaufmännischen Bereich – sondern kümmert sich auch um die Immobilien der Hirmer-Gruppe. Er kennt sich also aus mit dem Thema Immobilienentwicklung und zeigt sich deshalb sofort interessiert, als ein Bekannter von seinem Traum erzählt. „Er wollte ein Ferienhaus an einem der schöns­ten Strände Brasiliens bauen. Das Grundstück hatte er schon. Wir haben die Bilder gesehen und uns dann finanziell beteiligt – übrigens ohne vorher jemals in Südamerika gewesen zu sein.“

Das war 2011. Ein Jahr später fragt Hirmer seine Ehefrau Christiane: „Wollen wir nicht einmal nach Brasilien fliegen und schauen, was wir da besitzen?“ Im Flugzeug sprechen die beiden über ihre Erwartungen. Wie gefährlich Brasilien ist, wie heiß, wie schmutzig? „Als wir dann an dem kleinen Flughafen in Porto Seguro ankamen, waren all diese Bedenken wie weggefegt“, erläutert Christiane Hirmer: „Es war einfach wunderschön. Das Grundstück – ein Juwel mitten im Naturschutzgebiet. Das Klima traumhaft, die Menschen unglaublich herzlich. Wir haben uns sofort in dieses Land verliebt.“

Zu dieser Zeit ist der Plan, ein Condominium zu errichten. Acht Häuser für unterschiedliche Eigentümer in einem gemeinschaftlich betriebenen Areal. „Für diese Baumaßnahme wurde natürlich wesentlich mehr Kapital benötigt. Und es war viel Arbeit“, skizziert Chris­tian Hirmer: „Die Partner wollten die Objekte deshalb vom Papier verkaufen – das wollten wir aber nicht. Darum haben wir die Mehrheit übernommen.“

Das ist der Stand, als ein Jahr vor der WM ein guter Bekannter, ein italienischer Gastronom in München, Christiane Hirmer anruft. „Heute Abend musst du vorbeikommen. Wir haben Gäste von der Unternehmervereinigung LIDE aus Brasilien. Sie kennenzulernen könnte für dich bei der Entwick­lung des Grundstücks hilfreich sein.“

Am Abend sprechen die beiden zum ers­ten Mal mit Stefan Gast, der zu dieser Zeit Präsident von LIDE Deutschland ist. Oliver Bierhoff habe ihn kontaktiert, erzählt er, weil der DFB kein geeignetes Mannschaftshotel in Brasilien finden könne und LIDE ja über ein einflussreiches Netzwerk in Brasilien verfüge: „Habt ihre eine Idee?“

Am nächsten Tag treffen sich die Hirmers mit Oliver Bierhoff. „Ich wollte dabei eigentlich das Nachbarhotel vorschlagen“, schmunzelt Christian Hirmer: „Meine Frau hat mir dann aber mit dem Ellenbogen einen Schubs gegeben: ,Wieso das Nachbarhotel? Wir bauen das Weltmeistercamp.‘“

„Wir waren fest davon überzeugt, dass wir viele der Parameter, die für den DFB wichtig waren, perfekt erfüllen konnten“, erklärt Christiane Hirmer. „Da ging es um klimatische Bedingungen, die Entfernung zum Flughafen, zum Sportplatz, um Sicherheitsthemen, den Wohlfühlfaktor, die Nähe zum Meer. Das einzige Problem war – wir hatten ja nur das Grundstück. Sonst nichts. Nur einen Traum. Und obwohl wir Brasilien ja nun schon zwei Jahre kannten, hatten wir eigentlich keine Kontakte im Land. Zudem sprachen wir auch kein verhandlungssicheres Portugiesisch.“

Schnell werden die Unternehmer auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der DFB fordert zum Beispiel eine Nacht­flug­erlaubnis. „Wir mussten schon bei der Bewerbung garantieren, dass die Mannschaft nachts an einem Flughafen ankommen konnte, der normalerweise zu dieser Zeit geschlossen war. Also trafen wir den Bürgermeister. Der nahm das schmunzelnd zur Kenntnis und sagte: ,Wenn es so weit ist, können wir ja darüber sprechen. Davor nicht.‘ Wir hatten also ein klassisches Henne-Ei-Problem.“ 

Nun zeigt sich zum ersten Mal, was das LIDE-Netzwerk wert ist. „LIDE hat uns sofort mit dem ehemalige Wirtschaftsminister, Louis Furlan, in Kontakt gebracht. Der wiederum sorgte dafür, dass wir eine verbindliche Zusage erhielten – für den Fall, dass wir den Zuschlag bekommen.“

Kurze Wege und den schnellen Kontakt zu den wirklich maßgeblichen Personen brauchen Christiane und Christian Hirmer auch nach der Zusage durch den DFB. „Vom Zeitpunkt der tatsächlichen Entscheidung bis zur WM hatten wir ja nur noch sechs Monate. Alles musste nun unglaublich schnell gehen. Wir benötigten Genehmigungen, Betriebslizenzen, exklusive Nutzungsrechte für die Fähre zum Hotel, und, und, und …“, zählt Christian Hirmer auf.

Unter anderem muss zum Beispiel ein Kommunikationsnetz völlig neu aufgebaut werden. Knapp 350 Fernsehbe­richt­erstatter und 1000 schreibende Journalisten müssen schließlich ihre Daten übertragen können. Aus einem Gebiet, in dem zuvor nicht einmal ein Handy funktioniert. Würde die Region Bahia ihre schon in Aussicht gestellte Beteiligung tatsächlich leisten? „Wir waren wirklich mit einem einzigen Anruf direkt beim Gouverneur. Dank LIDE hatten wir immer sehr schnell den richtigen Ansprechpartner.“

Auch bei einer anderen großen Zielstellung des DFB hilft das Netzwerk. „Der DFB wollte die zweitbeliebteste Mannschaft werden“, erzählt Christiane Hirmer: „Deshalb arbeiteten wir auch auf kultureller Ebene viel mit Bevölkerung zusammen, unterstützten die Schule und wollten auch die Pataxó-Indianer mit einbeziehen.“ Den Kontakt zum Häuptling macht wieder – LIDE. „Die Organisation ist ja so aufgebaut, dass die unterschiedlichsten Bereiche durch spezielle Einheiten abgedeckt werden – Soziales, Politik, Kunst, Kultur, Sport. Das war ein großer Vorteil.“

Sechs Monate später steht das Campo Bahia. Und nach weiteren vier Wochen ist Deutschland Fußball-Weltmeister.

Heute sind Christiane und Christian Hirmer selbst verantwortlich für LIDE Deutschland. „Als Stefan Gast nach Brasilien gegangen ist, um dort den German Desk für LIDE zu leiten, fragte uns João Doria, ob wir das übernehmen wollen. Wir mussten nicht lange nachdenken. Wir hatten ja alle Schwierigkeiten selbst erfahren, die ausländischen Unternehmern beim Markteintritt in Brasilien drohen können. Und erlebt, wie effektiv und unternehmerisch das Netzwerk funktioniert. Diese Erfahrungen möchten wir nun an möglichst viele deutsche Mittelständler weitergeben.“

Dass noch nicht viele den Schritt nach Südamerika wagen, habe eben vor allem mit fehlendem Netzwerk zu tun. „Allein ist das kaum zu schaffen. Erstens ist die Sprachbarriere groß. Erst langsam entwickelt sich eine brasilianische Mittelschicht, die Englisch spricht. Dann haben Sie es hier mit einem anderen Rechtssystem zu tun. Und mit einer sehr herausfordernden Bürokratie. Jedes Dokument muss von einer übergeordneten Stelle abgesegnet sein. Das braucht Zeit“, zählt Christiane Hirmer auf.

Und dann sei da auch noch der kulturelle Unterschied. Wie funktionieren Geschäftsbeziehungen? Was sind die Do’s and Dont’s? „Der Brasilianer kann zum Beispiel grundsätzlich nicht Nein sagen. Weil er Sie nicht enttäuschen möchte. Eine Zusage muss deshalb immer relativiert werden.“

„Im Endeffekt“, erklärt Christian Hirmer, „brauchen Unternehmer Partner, auf die sie sich verlassen können: die richtigen Anwälte. Die richtigen Steuerberater. Die richtigen Buchhalter. In jedem fremden Land wird es immer Leute geben, die versuchen, Geschäfte auf deine Kosten zu machen. Eine starke Gemeinschaft schützt davor.“

Denn dass sich der Weg nach Brasilien für den deutschen Mittelstand lohnen wird, steht für die beiden Unternehmer außer Frage. „Der Wachstumsmarkt Brasilien ist zwar aktuell eher gedämpft. Und auch politisch gilt es Herausforderungen zu meistern. Aber die langfristigen Voraussetzungen stimmen: Das Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt bei nur 30 Jahren. Die Mittelschicht fängt jetzt an zu konsumieren. Supermetropolen entwickeln sich. In Brasilien liegen die größten Agrarflächen der Welt. Doch die Produktivität ist niedrig, die Infrastruktur schlecht. Das alles schafft einen riesigen Bedarf. Wer Technologie liefern kann, hat hier eine große Chance. All diesen Firmen wollen wir eine Brücke nach Südamerika bauen.“

Perspektivisch, so Christiane Hirmer, soll im Rahmen von LIDE Deutschland ein kleines, aber feines Unternehmernetzwerk entstehen, das durch Qualität und den persönlichen Kontakt besticht. Und mittelfristig eine globale Dimension erhält. „Mit LIDE haben wir ja nicht nur die Möglichkeit, Kontakte in Brasilien zu knüpfen. Sondern schon in zwölf weiteren Ländern – von Angola bis China“, erläutert Christian Hirmer: „Bei diesem Projekt in Deutschland von Anfang an dabei zu sein, ist für mich selbst auch eine Investition in die Zukunft. Es soll die Grundlage dafür bilden, mit der Hirmer Group langfristig die Internationalisierung voranzutreiben.“

Und wie geht es weiter mit dem Campo Bahia? Schließlich hat Christian Hirmer persönlich allein in den Bau rund 15 Millionen Euro investiert – die Kosten für Ausstattung und das Grundstück sind da noch nicht einmal enthalten. „Der Hotelbetrieb selbst ist noch in der Anlaufphase. Ab Juli haben wir aber den Break-even erreicht. Jedes Mal, wenn wir dort sind, sagen wir uns, dort ist es so schön, das werden wir nie verkaufen. Aber durch den Abstand der Entfernung überlegen wir dann zu Hause schon manchmal, ob nicht auch eine Kapitalbeteiligung eines Investors sinnvoll wäre. Wir werden sehen.“

In der Zwischenzeit arbeitet Christiane Hirmer im Campo Bahia an ihrem ganz persönlichen Traum, der noch aus der Zeit vor der Fußball-WM stammt. „Ich möchte unter dem Slogan ,Winning by giving‘ internationale Künstler einladen, die dort in der Region etwas bewegen wollen.“

Schauspieler oder Regisseure wie Sean Penn und Susan Sarandon sollen im Rahmen eines Filmfestivals ihren Lieblingsfilm mitbringen, ihn vorstellen und erklären, warum sie ihn so gern mögen. Und danach Unterricht und Workshops in Campo Bahia geben – zum Beispiel an Kinder aus den Elendsvierteln „Das ist eben kein Roter-Teppich-Event, sondern genau das Gegenteil.“

Für den Sommer 2016 hat sie das Festival fest eingeplant. Eröffnet werden soll es mit einem Kinofilm von Ulli Lommel, Filmproduzent und Lieblingsschauspieler von Rainer Werner Fassbinder, der das gesamte Projekt Campo Bahia von Anfang an filmisch begleitet hat. „Wir hatten schon immer die Idee, eine Plattform zu schaffen, auf der sich Künstler austauschen, wo soziales Engagement auf Sport trifft, einen Treffpunkt. Weil es eben ein sehr spiritueller Ort ist.“    ®

 

Das LIDE-Netzwerk – so werden Sie Mitglied.

Mitglied im Unternehmernetzwerk LIDE können grundsätzlich Firmen mit einem Jahresumsatz von 100 Millionen US-Dollar werden. „Ausnahmen davon“, erklärt Christiane Hirmer, „bietet allerdings die Struktur Futura. Diese ist für junge Unternehmer gedacht, für Start-ups, die derartige Umsätze natürlich noch nicht erwirtschaften können.“

LIDE selbst verdient kein Geld an den Geschäften, die auf den Treffen angebahnt werden. Das Netzwerk stellt nur die Kontakte zur Verfügung. Es finanziert sich über Sponsoren, über die Beiträge der Mitglieder (5000 Euro jährlich; bei Futura 2000 Euro) sowie über die Veranstaltungsgebühren. „Besonders interessant ist dabei, dass es sehr viele themenbezogene Kongresse gibt“, erläutert Christian Hirmer: „Da kann sich jeder aussuchen, was ihn interessiert. Wenn es zum Beispiel um Hotellerie geht, sitzen gleich alle Experten eines Landes am Tisch – Unternehmer, Betreiber, Finanzierer.“ In diesem Jahr wird LIDE Deutschland noch einige Business Lunches durchführen, auf denen sich Interessenten von der Qualität des Netzwerks überzeugen können. Weitere Informationen finden sie unter www.lidedeutschland.com.

 

Sonderveröffentlichung:
LIDE Deutschland GmbH
Ein Unternehmen der
Dr. Christian Hirmer Real Estate
An der Seeleite 22; 82266 Inning
T.: +49.(0)89.17 95 82 128
www.lidedeutschland.com

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