Kapitalmarktseismograf warnt vor Börsengewitter.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

„das Tempo, mit dem sich die Wahrscheinlichkeit eines Bärenmarktes erhöht, ist beunruhigend“, informiert Oliver Schlick, der den Kapitalmarktseismografen alle vier Tage neu berechnet.

Wie Sie wissen, unterscheidet der Kapitalmarktseismograf zwischen drei Phasen: "grün" (ruhiger Markt = Kaufen), "gelb" (turbulenter Markt mit positiver Erwartung = Investieren, aber mit Absicherung) und "rot" (turbulenter Markt mit negativer Erwartung = Nicht Investieren).

In der letzten Woche warnte der Seismograf, massive Gewitterwolken würden am Horizont auftauchen. Die Wahrscheinlichkeit für einen ruhigen, positiven Aktienmarkt („grün, kaufen oder halten“) war deutlich von über 90 auf 71 Prozent gesunken. Die Wahrscheinlichkeit für einen turbulenten, volatilen Markt mit positivem Trend („gelb“) lag bei 5 Prozent. Und die Wahrscheinlichkeit für einen Bärenmarkt („Rot”) stieg signifikant auf 24 Prozent.

„Wir hatten darauf mit der Empfehlung einer signifikanten Reduktion der Aktienquote reagiert“, erinnert Schlick. Nun hat sich die negative Bewegung fortgesetzt. Die Wahrscheinlichkeit für einen ruhigen, positiven Aktienmarkt liegt nur noch bei 69 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit für einen für einen Bärenmarkt („Rot”) stieg auf 26 Prozent an. Die Indikation für einen turbulenten, volatilen Markt mit positivem Trend („gelb“) liegt weiter bei 5 Prozent. 

„Obwohl die Summe der Wahrscheinlichkeiten immer noch auf einem vorteilhaften Niveau ist, rät der Seismograf nun: „Aktienquote komplett abbauen“, informiert Schlick. Wenn sich der Himmel – um im Bild zu bleiben – so schnell und so stark verdüstert, steigt die Gefahr eines kräftigen Gewitters massiv an. „Die weitere Entwicklung“, sagt Schlick, „möchten wir lieber zu Hause im warmen Wohnzimmer – also ohne Aktien – beobachten“.

Fazit:

Der private-wealth-Börsenindikator ist seit Ende Februar 2018 raus aus dem Aktienmarkt. Auslöser damals war der dreimalige Rückgang der ifo-Geschäftserwartungen in der Industrie bei gleichzeitig sehr hoher Bewertung der Aktienmärkte. Seither schlägt der Indikator die Minimalgewichtung von Aktien in Höhe von 0 – 30 Prozent des individuell vorgesehenen Aktienanteils vor.

Für die kurzfristige Positionierung innerhalb dieses Korridors nutzen wir die Ergebnisse des Kapitalmarktseismografen. Aufgrund der positiven Indikationen schien es lange Zeit angebracht gewesen zu sein, sich näher an den 30 Prozent zu positionieren. In der letzten Woche empfahl der Seismograf dann einen deutlichen Abbau und ist nun komplett aus dem Markt. Damit liegt die des private-wealth-Börsenindikators bei Null.

Ein Risiko für Anleger bleibt allerdings. Sollte sich die Situation im Handelskonflikt plötzlich entspannen, würde die Perspektive für die Aktienmärkte schlagartig sehr viel optimistischer.

Ihr

Klaus Meitinger

Hinweis: Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen kann für die Richtigkeit des Inhalts keine Haftung übernommen werden. Die in private wealth gemachten Angaben dienen der Unterrichtung und sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

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