Neues aus der Redaktion


Kaufsignal im private-wealth Börsenindikator.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

ifo Uhr Dec2019im Dezember ist das ifo-Geschäftsklima weiter gestiegen. Besonders interessant ist dabei die Entwicklung der Geschäftserwartungen in der Industrie, die für uns als Stimmungsindikator für die Weltwirtschaft und die Börsen gilt. Diese Erwartungskomponente hat eben ein Kaufsignal geliefert.

Im Oktober hatten sich die Erwartungen in den Chefetagen der Industrie zum ersten Mal nach einem langen Rückgang wieder verbessert. Darauf folgte im November ein weiterer leichter Anstieg und nun im Dezember die dritte Steigerung in Folge. Die ifo-Konjunkturuhr positioniert die deutsche Wirtschaft zwar immer noch im Abschwungsquadranten. Doch der Trend zeigt nun wieder nach oben. Und die ifo-Konjunkturampel schaltet auf „Grün“ (Grafiken unten).

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Entspannte Börsenstimmung.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

der Kapitalmarktseismografen signalisiert weiter Gelassenheit. „In den letzten beiden Wochen ist die Summe der ”guten“ Wahrscheinlichkeiten sogar über 90 Prozent gestiegen.  Der Seismograf legt deshalb nach wie vor eine maximale Gewichtung der Aktienquote nahe“, erläutert Oliver Schlick.

Wie Sie wissen, unterscheidet der Seismograf zwischen drei Phasen: "grün" (ruhiger Markt = Kaufen), "gelb" (turbulenter Markt mit positiver Erwartung = Investieren, aber mit Absicherung) und "rot" (turbulenter Markt mit negativer Erwartung = Nicht Investieren).

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Kaufsignal ante portas.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

ifo ampel nov19Im November hat sich das ifo-Geschäftsklima leicht verbessert. Besonders interessant war dabei die Entwicklung der Geschäftserwartungen in der Gesamtwirtschaft und in der Industrie, die für uns als Stimmungsindikator für die Weltwirtschaft und die Börsen gelten. Die  Erwartungskomponente der Gesamtwirtschaft ist nun schon zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Im Verarbeitenden Gewerbe stagnierte sie nach einem Anstieg im Oktober immerhin. Die ifo-Konjunkturampel hat dadurch von Rot auf Gelb gewechselt (Grafiken).

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Gewitterwolken haben sich verzogen.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in den letzten Wochen haben sich die vom Kapitalmarktseismografen gemessenen Gewitterwolken über den Kapitalmärkten sukzessive verzogen. „„Die Summe der „guten“ Wahrscheinlichkeiten liegt nun wieder über 70 Prozent . In Kombination mit dem sprunghaften Anstieg der Wahrscheinlichkeit für ruhige Märkte sorgt dies dafür, dass der Seismograf nun eine kurzfristige deutliche Erhöhung der Aktienquote für angezeigt erachtet“, erklärt Oliver Schlick, der mit seinem Team regelmäßig den Kapitalmarktseismografen berechnet.

Wie Sie wissen, unterscheidet der Kapitalmarkseismograf zwischen drei Phasen: "grün" (ruhiger Markt = Kaufen), "gelb" (turbulenter Markt mit positiver Erwartung = Investieren, aber mit Absicherung) und "rot" (turbulenter Markt mit negativer Erwartung = Nicht Investieren).

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Deutschlands Industrie in der Rezession

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

ifo Indizien Summary August2019die Sorgenfalten bei den deutschen Unternehmenslenkern, schreibt das ifo-Institut, werden immer tiefer. Im August ist das ifo-Geschäftsklima schließlich noch einmal deutlich gefallen und hat nun den tiefsten Stand seit November 2012 erreicht. In der Industrie, die für uns als Stimmungsindikator für die Weltwirtschaft und die Börsen gilt, war ein ähnlicher Pessimismus zuletzt im Krisenjahr 2009 zu beobachten. Besonders problematisch ist, dass der massive Rückgang offenbar alle Branchen trifft. Bei keiner der deutschen Schlüsselindustrien, schreibt das ifo-Institut, zeigten sich Lichtblicke.

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Seismograf gibt eine Gewitterwarnung ab.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

eben haben wir die neue Schätzung des Teams um Oliver Schlick erhalten, das regelmäßig den Kapitalmarktseismografen berechnet. Seit unserem letzten Bericht an Sie hat sich die Wahrscheinlichkeit für negative Turbulenzen rasch aufgebaut, wenngleich das absolute Niveau noch im Rahmen bleibt. Hier macht also eher die Geschwindigkeit Sorgen, mit der sich – um im Bild des Seismografen zu bleiben - dicke schwarze Wolken bilden. „Das ist problematisch und ernst zu nehmen“, sagt Oliver Schlick und fährt fort: „Die neue Positionierung des Seismografen lautet: defensive Gewichtung.“

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Am Rande der Rezession

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

ifo export jun19die Stimmung in den deutschen Chefetagen, schreibt das ifo-Institut, wird ungemütlich. Tatsächlich ist das ifo-Geschäftsklima im Juli weiter zurückgegangen. In der Industrie, die für uns als Stimmungsindikator für die Weltwirtschaft und die Börsen gilt, ist der Geschäftsklimaindikator sogar im freien Fall. Besonders der Export leidet (Grafik 1).

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Der Seismograf deutet auf turbulente, aber positive Marktentwicklung hin.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

eben haben wir die neue Schätzung des Teams um Oliver Schlick erhalten, das regelmäßig den Kapitalmarktseismografen berechnet. Wie Sie wissen, unterscheidet dieser zwischen drei Phasen: "grün" (ruhiger Markt = Kaufen), "gelb" (turbulenter Markt mit positiver Erwartung = Investieren, aber mit Absicherung) und "rot" (turbulenter Markt mit negativer Erwartung = Nicht Investieren).

Aktuell liegt die Wahrscheinlichkeit für einen ruhigen, positiven Aktienmarkt („grün, kaufen oder halten“) zwar nur noch bei 27 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit für einen turbulenten, volatilen Markt mit positivem Trend („gelb“) ist aber auf 34 Prozent gestiegen. Die Wahrscheinlichkeit für negative Turbulenzen erreicht 39 Prozent. „Besonders interessant ist der Anstieg der Wahrscheinlichkeit für positiv-turbulente Märkte. Vor allem der signifikante Rückgang der Geldmarktsätze aufgrund der Zinssenkungstendenzen von EZB und FED lieferte dazu einen großen Beitrag. Insgesamt steigt die Wahrscheinlichkeit für „günstige“ Märkte damit über 60 Prozent“, erklärt Oliver Schlick und folgert: „Trotz der weiter schwachen fundamentalen Konjunkturdaten leitet sich aus den Werten des Seismografen eine vergleichsweise hohe Aktienquote ab. Rechnen Sie aber mit starken Schwankungen.“

Fazit:

Der private-wealth-Börsenindikator ist seit Ende Februar 2018 raus aus dem Aktienmarkt. Auslöser damals war der dreimalige Rückgang der ifo-Geschäftserwartungen in der Industrie bei gleichzeitig sehr hoher Bewertung der Aktienmärkte. Seitdem schlägt der Indikator die Minimalgewichtung von Aktien in Höhe von 0 – 30 Prozent des individuell vorgesehenen Aktienanteils vor.

Für die kurzfristige Positionierung innerhalb dieses Korridors nutzen wir die Ergebnisse des Kapitalmarktseismografen. Da die Wahrscheinlichkeit für einen Bärenmarkt unter 40 Prozent liegt, bleibt die vorgeschlagene Aktienquote bei 25 Prozent.

Ihr

Klaus Meitinger

Hinweis: Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen kann für die Richtigkeit des Inhalts keine Haftung übernommen werden. Die in private wealth gemachten Angaben dienen der Unterrichtung und sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

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