Neues aus der Redaktion


Deutschlands Industrie in der Rezession

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

ifo Indizien Summary August2019die Sorgenfalten bei den deutschen Unternehmenslenkern, schreibt das ifo-Institut, werden immer tiefer. Im August ist das ifo-Geschäftsklima schließlich noch einmal deutlich gefallen und hat nun den tiefsten Stand seit November 2012 erreicht. In der Industrie, die für uns als Stimmungsindikator für die Weltwirtschaft und die Börsen gilt, war ein ähnlicher Pessimismus zuletzt im Krisenjahr 2009 zu beobachten. Besonders problematisch ist, dass der massive Rückgang offenbar alle Branchen trifft. Bei keiner der deutschen Schlüsselindustrien, schreibt das ifo-Institut, zeigten sich Lichtblicke.

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Seismograf gibt eine Gewitterwarnung ab.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

eben haben wir die neue Schätzung des Teams um Oliver Schlick erhalten, das regelmäßig den Kapitalmarktseismografen berechnet. Seit unserem letzten Bericht an Sie hat sich die Wahrscheinlichkeit für negative Turbulenzen rasch aufgebaut, wenngleich das absolute Niveau noch im Rahmen bleibt. Hier macht also eher die Geschwindigkeit Sorgen, mit der sich – um im Bild des Seismografen zu bleiben - dicke schwarze Wolken bilden. „Das ist problematisch und ernst zu nehmen“, sagt Oliver Schlick und fährt fort: „Die neue Positionierung des Seismografen lautet: defensive Gewichtung.“

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Am Rande der Rezession

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

ifo export jun19die Stimmung in den deutschen Chefetagen, schreibt das ifo-Institut, wird ungemütlich. Tatsächlich ist das ifo-Geschäftsklima im Juli weiter zurückgegangen. In der Industrie, die für uns als Stimmungsindikator für die Weltwirtschaft und die Börsen gilt, ist der Geschäftsklimaindikator sogar im freien Fall. Besonders der Export leidet (Grafik 1).

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Der Seismograf deutet auf turbulente, aber positive Marktentwicklung hin.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

eben haben wir die neue Schätzung des Teams um Oliver Schlick erhalten, das regelmäßig den Kapitalmarktseismografen berechnet. Wie Sie wissen, unterscheidet dieser zwischen drei Phasen: "grün" (ruhiger Markt = Kaufen), "gelb" (turbulenter Markt mit positiver Erwartung = Investieren, aber mit Absicherung) und "rot" (turbulenter Markt mit negativer Erwartung = Nicht Investieren).

Aktuell liegt die Wahrscheinlichkeit für einen ruhigen, positiven Aktienmarkt („grün, kaufen oder halten“) zwar nur noch bei 27 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit für einen turbulenten, volatilen Markt mit positivem Trend („gelb“) ist aber auf 34 Prozent gestiegen. Die Wahrscheinlichkeit für negative Turbulenzen erreicht 39 Prozent. „Besonders interessant ist der Anstieg der Wahrscheinlichkeit für positiv-turbulente Märkte. Vor allem der signifikante Rückgang der Geldmarktsätze aufgrund der Zinssenkungstendenzen von EZB und FED lieferte dazu einen großen Beitrag. Insgesamt steigt die Wahrscheinlichkeit für „günstige“ Märkte damit über 60 Prozent“, erklärt Oliver Schlick und folgert: „Trotz der weiter schwachen fundamentalen Konjunkturdaten leitet sich aus den Werten des Seismografen eine vergleichsweise hohe Aktienquote ab. Rechnen Sie aber mit starken Schwankungen.“

Fazit:

Der private-wealth-Börsenindikator ist seit Ende Februar 2018 raus aus dem Aktienmarkt. Auslöser damals war der dreimalige Rückgang der ifo-Geschäftserwartungen in der Industrie bei gleichzeitig sehr hoher Bewertung der Aktienmärkte. Seitdem schlägt der Indikator die Minimalgewichtung von Aktien in Höhe von 0 – 30 Prozent des individuell vorgesehenen Aktienanteils vor.

Für die kurzfristige Positionierung innerhalb dieses Korridors nutzen wir die Ergebnisse des Kapitalmarktseismografen. Da die Wahrscheinlichkeit für einen Bärenmarkt unter 40 Prozent liegt, bleibt die vorgeschlagene Aktienquote bei 25 Prozent.

Ihr

Klaus Meitinger

Hinweis: Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen kann für die Richtigkeit des Inhalts keine Haftung übernommen werden. Die in private wealth gemachten Angaben dienen der Unterrichtung und sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

Keine Besserung in Sicht.

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ifoAmpel Jun2019Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

das ifo-Geschäftsklima ist im Juni weiter auf den niedrigsten Wert seit November 2014 gefallen. In der Industrie, die für uns als Stimmungsindikator für die Weltwirtschaft und die Börsen gilt, nahm der Pessimismus nach einer kurzen Stimmungsverbesserung im Mai wieder zu. Wie schon in den letzten Monaten stützen derzeit noch die günstigen Einschätzungen im Dienstleistungssektor und beim Bau das gesamte Klima. Die Industrie steckt allerdings heute schon in einer Rezession und sorgt dafür, dass die ifo-Konjunkturampel weiter auf Rot steht (Grafik unten).

Die ifo-Konjunkturampel gibt die monatliche Wahrscheinlichkeit für eine expansive Wirtschaftsentwicklung an. Rote Ampelwerte bedeuten: Die Wahrscheinlichkeit für Expansion liegt unter einem Drittel. Das deutet auf eine Kontraktion der Volkswirtschaft in der Zukunft hin.

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Zwischen Hoffnung und Sorge.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

ifo VerarbeitendesGewerbe Mar2019andLegenddas ifo-Geschäftsklima ist im März zum ersten Mal seit sechs Monaten wieder gestiegen. Diese, auf den ersten Blick, gute Nachricht relativiert sich aber beim Blick auf die einzelnen Bereiche. Verantwortlich für den Anstieg waren der Dienstleistungssektor, der Handel und der Bau. In der Industrie, die als Stimmungsindikator für die Weltwirtschaft und die Börsen gilt, ging es weiter steil bergab (Grafik1). Die Erwartungen der Unternehmer im verarbeitenden Gewerbe sind nun auf dem niedrigsten Wert seit November 2012 angekommen.

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Keine Entwarnung für die Konjunktur

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Ifo index Feb2019Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

das ifo-Geschäftsklima ist im Februar weiter gefallen. Die Sorgen in den deutschen Chefetagen, schreiben die Münchner Konjunkturforscher, nehmen zu. Die Ergebnisse der ifo-Umfrage und andere Indikatoren würden auf ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent im ersten Quartal 2019 hindeuten. Nach einem Minus um 0,2 Prozent im dritten Quartal und einer schwarzen Null im vierten Quartal 2018 bedeutet das: Die deutsche Wirtschaft stagniert.

Es kann künftig noch schlimmer kommen. Wie Sie wissen, beobachten wir vor allem die Erwartungen der 9000 vom ifo-Institut befragten Unternehmer sehr genau. Diese zeigen weiter nach unten. Der Pessimismus nimmt auf breiter Front zu. Besonders ausgeprägt ist dies in der für Deutschland so wichtigen Industrie. Laut ifo-Konjunkturuhr hat sich die deutsche Wirtschaft damit im Abschwung-Quadranten etabliert. Die ifo-Konjunkturampel steht weiter auf „Rot“ (Grafiken anbei)

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Kapitalmarktseismograf wird positiver, Konjunkturperspektive weiter kritisch

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Ifo Index Januar2019Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

„die Wahrscheinlichkeitsverteilung der künftigen Börsenentwicklung hat sich gerade grundsätzlich geändert. Zwar sind wir noch weit entfernt von den positiven Werten, die bis Herbst 2018 vorherrschten. Doch der starke Rückgang der Wahrscheinlichkeit für negative Turbulenzen legt eine Erhöhung der Aktienquote nahe“, analysiert Oliver Schlick, der den Kapitalmarktseismografen alle vier Tage neu berechnet.

Wie Sie wissen, unterscheidet der Kapitalmarktseismograf zwischen drei Phasen: "grün" (ruhiger Markt = Kaufen), "gelb" (turbulenter Markt mit positiver Erwartung = Investieren, aber mit Absicherung) und "rot" (turbulenter Markt mit negativer Erwartung = Nicht Investieren).

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