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Der Seismograf deutet auf turbulente, aber positive Marktentwicklung hin.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

eben haben wir die neue Schätzung des Teams um Oliver Schlick erhalten, das regelmäßig den Kapitalmarktseismografen berechnet. Wie Sie wissen, unterscheidet dieser zwischen drei Phasen: "grün" (ruhiger Markt = Kaufen), "gelb" (turbulenter Markt mit positiver Erwartung = Investieren, aber mit Absicherung) und "rot" (turbulenter Markt mit negativer Erwartung = Nicht Investieren).

Aktuell liegt die Wahrscheinlichkeit für einen ruhigen, positiven Aktienmarkt („grün, kaufen oder halten“) zwar nur noch bei 27 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit für einen turbulenten, volatilen Markt mit positivem Trend („gelb“) ist aber auf 34 Prozent gestiegen. Die Wahrscheinlichkeit für negative Turbulenzen erreicht 39 Prozent. „Besonders interessant ist der Anstieg der Wahrscheinlichkeit für positiv-turbulente Märkte. Vor allem der signifikante Rückgang der Geldmarktsätze aufgrund der Zinssenkungstendenzen von EZB und FED lieferte dazu einen großen Beitrag. Insgesamt steigt die Wahrscheinlichkeit für „günstige“ Märkte damit über 60 Prozent“, erklärt Oliver Schlick und folgert: „Trotz der weiter schwachen fundamentalen Konjunkturdaten leitet sich aus den Werten des Seismografen eine vergleichsweise hohe Aktienquote ab. Rechnen Sie aber mit starken Schwankungen.“

Fazit:

Der private-wealth-Börsenindikator ist seit Ende Februar 2018 raus aus dem Aktienmarkt. Auslöser damals war der dreimalige Rückgang der ifo-Geschäftserwartungen in der Industrie bei gleichzeitig sehr hoher Bewertung der Aktienmärkte. Seitdem schlägt der Indikator die Minimalgewichtung von Aktien in Höhe von 0 – 30 Prozent des individuell vorgesehenen Aktienanteils vor.

Für die kurzfristige Positionierung innerhalb dieses Korridors nutzen wir die Ergebnisse des Kapitalmarktseismografen. Da die Wahrscheinlichkeit für einen Bärenmarkt unter 40 Prozent liegt, bleibt die vorgeschlagene Aktienquote bei 25 Prozent.

Ihr

Klaus Meitinger

Hinweis: Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen kann für die Richtigkeit des Inhalts keine Haftung übernommen werden. Die in private wealth gemachten Angaben dienen der Unterrichtung und sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

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Keine Besserung in Sicht.

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ifoAmpel Jun2019Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

das ifo-Geschäftsklima ist im Juni weiter auf den niedrigsten Wert seit November 2014 gefallen. In der Industrie, die für uns als Stimmungsindikator für die Weltwirtschaft und die Börsen gilt, nahm der Pessimismus nach einer kurzen Stimmungsverbesserung im Mai wieder zu. Wie schon in den letzten Monaten stützen derzeit noch die günstigen Einschätzungen im Dienstleistungssektor und beim Bau das gesamte Klima. Die Industrie steckt allerdings heute schon in einer Rezession und sorgt dafür, dass die ifo-Konjunkturampel weiter auf Rot steht (Grafik unten).

Die ifo-Konjunkturampel gibt die monatliche Wahrscheinlichkeit für eine expansive Wirtschaftsentwicklung an. Rote Ampelwerte bedeuten: Die Wahrscheinlichkeit für Expansion liegt unter einem Drittel. Das deutet auf eine Kontraktion der Volkswirtschaft in der Zukunft hin.

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Zwischen Hoffnung und Sorge.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

ifo VerarbeitendesGewerbe Mar2019andLegenddas ifo-Geschäftsklima ist im März zum ersten Mal seit sechs Monaten wieder gestiegen. Diese, auf den ersten Blick, gute Nachricht relativiert sich aber beim Blick auf die einzelnen Bereiche. Verantwortlich für den Anstieg waren der Dienstleistungssektor, der Handel und der Bau. In der Industrie, die als Stimmungsindikator für die Weltwirtschaft und die Börsen gilt, ging es weiter steil bergab (Grafik1). Die Erwartungen der Unternehmer im verarbeitenden Gewerbe sind nun auf dem niedrigsten Wert seit November 2012 angekommen.

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Italiens Krise: „Entscheidend ist, ob die neue Regierung Bestand haben wird“

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wir haben in den letzten Tagen eine Menge über das Thema „Italien" gelesen.

Eine sehr gute Zusammenfassung verfasste nun Lucas Daalder, Chefanlagestratege von Robeco.

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Keine Entwarnung für die Konjunktur

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Ifo index Feb2019Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

das ifo-Geschäftsklima ist im Februar weiter gefallen. Die Sorgen in den deutschen Chefetagen, schreiben die Münchner Konjunkturforscher, nehmen zu. Die Ergebnisse der ifo-Umfrage und andere Indikatoren würden auf ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent im ersten Quartal 2019 hindeuten. Nach einem Minus um 0,2 Prozent im dritten Quartal und einer schwarzen Null im vierten Quartal 2018 bedeutet das: Die deutsche Wirtschaft stagniert.

Es kann künftig noch schlimmer kommen. Wie Sie wissen, beobachten wir vor allem die Erwartungen der 9000 vom ifo-Institut befragten Unternehmer sehr genau. Diese zeigen weiter nach unten. Der Pessimismus nimmt auf breiter Front zu. Besonders ausgeprägt ist dies in der für Deutschland so wichtigen Industrie. Laut ifo-Konjunkturuhr hat sich die deutsche Wirtschaft damit im Abschwung-Quadranten etabliert. Die ifo-Konjunkturampel steht weiter auf „Rot“ (Grafiken anbei)

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Kapitalmarktseismograf wird positiver, Konjunkturperspektive weiter kritisch

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Ifo Index Januar2019Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

„die Wahrscheinlichkeitsverteilung der künftigen Börsenentwicklung hat sich gerade grundsätzlich geändert. Zwar sind wir noch weit entfernt von den positiven Werten, die bis Herbst 2018 vorherrschten. Doch der starke Rückgang der Wahrscheinlichkeit für negative Turbulenzen legt eine Erhöhung der Aktienquote nahe“, analysiert Oliver Schlick, der den Kapitalmarktseismografen alle vier Tage neu berechnet.

Wie Sie wissen, unterscheidet der Kapitalmarktseismograf zwischen drei Phasen: "grün" (ruhiger Markt = Kaufen), "gelb" (turbulenter Markt mit positiver Erwartung = Investieren, aber mit Absicherung) und "rot" (turbulenter Markt mit negativer Erwartung = Nicht Investieren).

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Konjunkturrisiken verschärfen sich

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ifo index Jan2019Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

das ifo-Geschäftsklima ist im Januar weiter deutlich zurückgegangen. In den deutschen Chefetagen, schreiben die Münchner Konunkturforscher, wachse die Unruhe.

Tatsächlich gingen alle Komponenten des ifo-Geschäftsklimas zurück. Besonders drastisch war der Einbruch der Erwartungen für die kommenden sechs Monate im Handel und im Verarbeitenden Gewerbe. Wie Sie wissen, beobachten wir die Daten aus der exportorientierten Industrie sehr genau, weil sie Rückschlüsse auf die Stärke der Weltkonjunktur zulassen. Die aktuellen Ergebnisse – die Industrie ist mittlerweile so pessimistisch wie während der Eurokrise des Jahres 2012 – lassen verstärkte Konjunkturrisiken erahnen.

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2019 beginnt im Krisenmodus

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

seismograph Dec2018„der Monatsvergleich der Wahrscheinlichkeiten des Kapitalmarktseismografen spiegelt eine krisenhafte Situation an den Börsen wider“, informiert Oliver Schlick, der den Kapitalmarktseismografen alle vier Tage neu berechnet.

Wie Sie wissen, unterscheidet der Kapitalmarktseismograf zwischen drei Phasen: "grün" (ruhiger Markt = Kaufen), "gelb" (turbulenter Markt mit positiver Erwartung = Investieren, aber mit Absicherung) und "rot" (turbulenter Markt mit negativer Erwartung = Nicht Investieren).

Im letzten Monat war die Wahrscheinlichkeit für einen Bärenmarkt (Rot) kontinuierlich von 47 auf nunmehr 81 Prozent gestiegen. Die Wahrscheinlichkeit für einen ruhigen, positiven Aktienmarkt („grün, kaufen oder halten“) liegt nur noch bei 10 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit für einen turbulenten, volatilen Markt mit positivem Trend („gelb“) hält bei 9 Prozent. (Grafik anbei)

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