Hier kocht der Chef.

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Homestory. Immer mehr Genussmenschen möchten in den eigenen vier Wänden wie die Profis kochen. Das funktioniert allerdings nur mit der richtigen Hardware – wie den Herden und Kochfeldern von Rorgue.

Nach 48 Jahren in Profiküchen hat der Pariser Spitzenkoch Guy Savoy fast alles erlebt und geschmeckt. Als er sein neues Lokal in der alten Pariser Münzprägeanstalt einrichtete, investierte er in einen Herd von Rorgue, ein großes, stabiles Modell aus Edelstahl. Und weil der so verlässlich ist, kaufte er gleich noch einen zweiten, für seine Privatwohnung. 

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Alle für einen.

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Patientennetzwerke. Wenn Patienten heute mit einer schweren Erkrankung diagnostiziert werden, erwarten sie, dass ihr Arzt genau weiß, wie die Erkrankung am besten zu behandeln ist und was sonst noch auf sie zukommt. Doch oft wissen andere Patienten das besser. Diese provozierende Erkenntnis führte zur Gründung von Progether.

Roger Larsen, Gründer mehrerer erfolgreicher IT-Unternehmen in Norwegen und Kalifornien, wird den Moment nie vergessen, als er mit Anfang 40 von seinem Arzt die Diagnose Prostatakrebs erhielt. Er war schockiert und ratlos. Was tun? Abwarten und beobachten, Hormontherapie, Strahlentherapie, operieren, eine Kombination mehrerer Maßnahmen? Was war die beste Therapie in seinem Alter und beim Stadium des Tumors? Würden genetische Befunde weiterhelfen? Welche Konsequenzen würde jede Option für Überleben und Lebensqualität haben? Und mit welchen Nebenwirkungen müsste er rechnen?

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Umdenken.

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Stiftung und Kapitalanlage. Für traditionell aufgestellte Stiftungen wird es immer schwieriger, das Stiftungskapital zu erhalten und ­gleichzeitig eine regelmäßige Ausschüttung zu generieren. Deshalb ist eine neue Investmentstrategie dringend nötig. Stiftungen ­müssen ihre Anlagevorschriften ändern. Und sich einen Überblick über die Fondsszene verschaffen.

Gefühlt existiert das Problem schon lange. „Seit der fortgesetzten Niedrigzinspolitik der EZB ist es für Stiftungen schwieriger geworden, ihr Kapital anzulegen. Denn sie investierten ja traditionell vor allem in Zinspapiere“, erklärt Felix Oldenburg, Geschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Stiftungen in Berlin. Doch so richtig prekär ist die Lage erst seit Mitte 2016. Das Problem: In der Vergangenheit hatten Stiftungen bei der Anlage des Stiftungskapitals vor allem auf Zinspapiere gesetzt. Die brachten zuletzt zwar auch kaum mehr auskömmliche Kupons. Aber sie lieferten immerhin noch Kursgewinne. Schließlich sind die Renditen von zehnjährigen Bundesanleihen bis zur Jahresmitte auf minus 0,2 Prozent gesunken, ihre Kurse entsprechend gestiegen. Doch auch das ist jetzt vorbei. Inzwischen rentieren zehnjährige Bundesanleihen wieder bei 0,3. Und viele Experten haben die Zinswende ausgerufen. Das bedeutet: Die Neuanlage in sichere Staatspapiere bringt immer noch kaum nennenswerte Erträge. Dazu kommt jetzt aber, dass die Zinspapiere im Bestand hohe Kursrisiken bergen.

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Wie aus einer anderen Welt.

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„Diese Konzertharfen zu besitzen, macht selig.“ Das sagt nicht etwa Klaus Horngacher über die von ihm gebauten Zupfinstrumente. Das sagen Harfenistinnen, wenn sie ihre Neuerwerbung erstmals spielen.

Ich habe ja viel mit Frauen zu tun. Denn meist sind es Frauen, die in den internationalen Orchestern und Konzerthäusern die Harfe spielen. Der Grund für die weibliche Dominanz ist mir in den vergangenen 40 Jahren, die ich nun als Konzertharfenbauer unterwegs bin, immer klarer geworden: Es gibt eine tonale Harmonie zwischen Frauen und dem großen Zupfinstrument. Beide können zart, feenhaft, wie ein leiser Windhauch sein – und verzaubern. Aber sie können auch anders klingen – voluminös, laut, durchdringend. Und damit überzeugen. 

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Der Erleuchtete.

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Maler und Philosoph. Vor fünf Jahren verkaufte der Unternehmer Marc Gumpinger sein Start-up Scoreloop für viel Geld nach Amerika. Damit beginnt eine erstaunliche Sinn- und Glücksuche. In Öl bannt der Technikfreak heute die Selbstzweifel des digitalen Zeitalters auf Leinwand.

Die Wände sind aus rohem Beton, Leerrohre baumeln von der Decke, Armierungen voll Rost ragen aus dem Grund. Das Atelier von Marc Gumpinger, 42, Computer-Freak, Gründer, Maler, Millionär, ist noch nicht fertig. Doch in diesem Neubau in einer schmalen Straße rechts der Isar wird es wohl auch bei Bezug nicht sehr viel anders aussehen. Es ist ein Datenraum, eine Projektionsfläche, vier Wände um eine ruhige Leere, fast wie die Zelle eines Mönchs.

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Die Letzten ihrer Art.

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Reisen. Im Osten Indonesiens leben die Komodowarane, die größten Echsen der Erde. Ein Besuch bei den bis zu drei Meter langen „Drachen“ ist der Höhepunkt einer Reise durch die Inselwelt zwischen Bali und Flores.

Schweiß rinnt ins Gesicht, Mücken krabbeln in die Ohren. Die schwülheiße Luft ist so dick, dass sie sich beinahe mit einer Machete zerschneiden ließe. Wer die Monster sehen will, muss offenbar leiden. Dabei hatte es doch geheißen, dass die Echsen von den Parkwärtern gefüttert werden und sie sich deshalb bevorzugt rund um deren Unterkünfte aufhalten. Eine halbe Stunde später findet der einheimische Guide Dwi, wonach er gesucht hat: zwei Furcht einflößende Drachen-Männer, gut zweieinhalb Meter lang, in bester Fotopose vor dem türkisblauen Meer. Als sie Dwi und seine Besuchergruppe sehen, schnellt ihre gespaltene Zunge hervor und sie recken die Köpfe. Der Ranger hat jetzt seinen langen, vorn gegabelten Stock in Richtung der Echsen ausgefahren. Sie wirken träge, doch wenn sie angreifen, beschleunigen sie im Stil eines Usain Bolt.

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Family Compliance - der Umgang mit Regelbrüchen.

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Aus der Forscherwerkstatt. Unternehmerfamilien professionalisieren sich zunehmend durch die Erarbeitung und Verabschiedung von Kodizes und Verfassungen, die das familieninterne Zusammenspiel regeln sollen. Oftmals wird dabei jedoch vergessen, den Fall zu berücksichtigen, bei dem die gemeinsam verabschiedeten Vereinbarungen nicht eingehalten oder sehenden Auges gebrochen werden. Soll ein Regelbruch antizipiert werden, stößt die Familie bei der Definition von „wirksamen“ Sanktionen schnell an Grenzen.

In den letzten 15 Jahren hat eine erhebliche Professionalisierung der Gesellschafter- und Unternehmerfamilien im deutschsprachigen Raum stattgefunden. Nie zuvor wurde so viel Zeit in die aufwendige Erarbeitung von Familienstrategien, die Ausformulierung von Familienverfassungen und Statuten sowie die Entwicklung von Gesellschafterkompetenz-Programmen investiert. Aktuell lässt sich beobachten, dass eine Reihe von Unternehmerfamilien mit der Überarbeitung einer ersten Familienverfassung aus den frühen 2000er-Jahren und der Erstellung einer „Verfassung 2.0“ beschäftigt ist. 

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