Shoe-Time.

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Tom Chardin, 36, wurde schon zwei Mal als MOF, „Meilleur Ouvrier de France“, „bester Handwerker Frankreichs“, ausgezeichnet. In der Manufaktur Massaro leitet er die Fertigung von Maßschuhen nach alten Techniken.

Zeit spielt in meinem Beruf eine enorme Rolle. Mein Lehrmeister Raymond Massaro, der Enkel des Firmengründers, pflegte immer zu sagen, dass es zehn Jahre brauche, um unseren Beruf zu lernen. Und danach: 30 Stunden für einen Damenschuh, 50 Stunden für einen Herrenschuh. Darunter geht es bei Massaro eigentlich nicht.

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Unablässig.

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Unternehmertum. Der Unternehmensberater Roland Berger, bald 80 Jahre alt, ist nach wie vor Unternehmer. Er kann weder von neuen Geschäftsideen lassen noch von der Firma, die seinen Namen trägt. Es ist ein Ringen um die Hoheit über die eigene Bedeutung.

„Da fehlen noch die Unterlagen.“ Die Stimme klingt fordernd. Roland Berger, 79, steht in einem Salon des Hotels Bayerischer Hof in München. Die Frühlingssonne spiegelt sich in Silberkannen und beinfarbenen Etageren. An einem ovalen Tisch ist für ein Dutzend Journalisten zum Frühstück gedeckt – nebst Pressematerial der sogenannten Riverbank.

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Reifezeit.

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Genuss. Nur wenige Manufakturen weltweit haben das für die Herstellung hochwertiger Humidore notwendige Spezialwissen. Beim Duisburger Familienunternehmen Gerber hat sich dieses von Generation zu Generation aufgebaut.

„Natürlich können Sie auch ein Glas Wasser nehmen und dieses unter eine Käseglocke stellen“, sagt Karl-Heinz Gerber junior. Bevor der gelernte Tischler und studierte Diplom-Kaufmann fortfährt, lässt er einige Sekunden verstreichen: „Aber wenn oben rechts und unten links exakt die gleiche Luftfeuchtigkeit und Temperatur herrschen sollen, wird es doch einen kleinen Tick anspruchsvoller.“

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Clans - so werden große Familien zukunftsfähig,

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Aus der Forscherwerkstatt. Erfolgreiches Management großer Gesellschafterkreise erfordert Antworten auf besondere familienstrategische Fragestellungen. In private wealth 02/2017 wurden bereits die grundlegenden Herausforderungen analysiert. Im zweiten Teil untersucht das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) nun, wie Aus- und Weiterbildungsformate definiert werden sollten, damit sich entsprechend ausgebildete Familienmitglieder engagieren können. Im Ganzen entsteht so ein professionelles Clan-Management 2.0.

Lange Zeit wurde in Familienunternehmen achselzuckend hingenommen, dass die Familie sowohl die Stärke als auch die Schwäche der Firma ist. In den letzten Jahren wird nun zunehmend an dieser „Schwäche“ gearbeitet. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit, sich als Familie zu organisieren und zu professionalisieren, ist deutlich gestiegen.

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Eine Brille für alle.

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Engagement. Was es bedeutet, nicht richtig sehen zu können, kann sich ein Sehender kaum vorstellen: schreiben, lesen, nähen, Dinge repariern, ernten … ­alles kaum zu bewerkstelligen. Trotzdem können sich 700 Millionen Menschen keine Brille leisten. Der Realschullehrer Martin Aufmuth hat sich zum Ziel gesetzt, dies zu ändern.

April 2012, es ist heiß im Krankenhaus von Kasana in der Nähe von Ugandas Hauptstadt Kampala. So wie es die Wochen zuvor heiß gewesen war. Über 30 Grad Celsius. Und staubig. Und laut. Martin Aufmuth ist das gleichgültig. Für ihn ist dieser letzte Abend in der Stadt, als er seine Biegemaschine, Drähte und Werkzeuge einpackt, ein ganz besonderer. „Es funktioniert tatsächlich“, staunt er still in sich hinein.

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Der Aviator.

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Abenteuer. Bob Bates kam Mitte der 1960er-Jahre als junger Ingenieur von Australien nach Papua-Neuguinea. Er verliebte sich in das unzugängliche und wilde Land und machte sich daran, mit Flugplätzen und Lodges den Regenwald zu erschließen. Heute ist Bates dort der größte und bekannteste Reiseveranstalter. Auch mit 77 steigt er noch selbst ins Cockpit seiner Buschflieger.

Bob Bates steht auf der Terrasse der Rondon Ridge Lodge, einer der jüngsten seiner Herbergen, und blickt hinab auf Mount Hagen im Hochland von Papua-Neuguinea. Die Provinzhauptstadt der Wes­tern Highlands hat ihren Namen von dem deutschen Kolonialbeamten Curt von Hagen. Zwischen 1884 und 1914 hatte das wilhelminische Kaiserreich schließlich im Nordostteil der drittgrößten Insel der Erde ein koloniales Intermezzo gegeben. „Das Hochland war damals noch ein fast vollkommen weißer Fleck auf der Landkarte“, erklärt Bates. Und fügt dann mit einem Lächeln hinzu: „Nun ja, im Prinzip war es das immer noch, als ich hier Mitte der 1960er-Jahre aufschlug.“

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Simplify your living.

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Mobilien. Mobil und modular zu wohnen, ist ein neuer Trend. Besonders gefragt: designstarke Häuser mit klaren Linien und Loftcharakter. Sie stehen für Individualität, Natur, Stadtnähe. Und für ein wohltuendes Loslassen.

Berlin war ihm zu viel geworden. Zu viel von allem. Zu viele Menschen. Zu viel Verkehr. Zu viel Hektik. Also raus aufs Land. Wirklich? „Nein, das ging nicht, ich brauchte die Stadtnähe, ich hatte ja meine Entertainment-Agentur MSM Dreamwalker GmbH“, erzählt Mark Schmiedel.

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